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18.08 Uhr | 19. Juli 2021

„Die Situation ist verheerend“

HOCHWASSER-KATASTROPHE: Landkreis Alzey-Worms unterstützt rund um die Uhr im Katastrophengebiet

Das Ausmaß der Zerstörung ist immens. Fotos: Feuerwehr Alzey-Worms

Das Ausmaß der Zerstörung ist immens. Fotos: Feuerwehr Alzey-Worms

Um die schrecklichen Auswirkungen der Hochwasserkatastrophe in Zusammenarbeit mit den örtlichen Kräften schnellstmöglich zu lindern, unterstützen seit Donnerstag, dem 15. Juli, täglich rund 150 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus dem Landkreis Alzey-Worms die Rettungs- und Aufräumarbeiten vor Ort in Ahrweiler. Darüber hinaus übernehmen 20 Einsatzkräfte in der Feuerwache in Alzey Tag und Nacht die Koordination der Aufgaben.

„Schwerpunkt der Tätigkeiten war bis Freitagnacht die Evakuierung eines 15-stöckigen Altenheims mit fast 400 Bewohner. Die Stromversorgung war nicht mehr gegeben, somit funktionierten die Aufzüge in den Gebäuden nicht. Zu- und Abfahrtswege waren durch Schlamm und Geröll blockiert. Darüber hinaus haben wir Pumparbeiten in Tiefgaragen und Wohngebäuden durchgeführt“, berichtet der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Landkreises Alzey-Worms, Michael Matthes. Dieser hat gemeinsam mit seinen Stellvertretern Joachim Ganz und Thomas Jäckel die Leitung des Einsatzes übernommen.

Auch der DRK-Kreisverband Alzey ist mit den Schnellen Einsatzgruppen des Katastrophenschutzes vor Ort, genauso wie das THW mit den Ortsverbänden Alzey und Wörrstadt.

 

und 150 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus dem Landkreis Alzey-Worms die Rettungs- und Aufräumarbeiten vor Ort in Ahrweiler.

Rund 150 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus dem Landkreis Alzey-Worms die Rettungs- und Aufräumarbeiten vor Ort in Ahrweiler.

„Die Situation im Katastrophengebiet ist verheerend. Wir können stolz auf unsere Helfer sein. Ihr unermüdlicher Einsatz ist großartig und verdient höchste Anerkennung. Kommt alle gesund und unversehrt wieder nach Hause“, betont Landrat Heiko Sippel: „Mein Dank gilt auch den vielen Organisationen, Kommunen sowie Bürgern, die schon jetzt jede Menge Sach- und Geldspenden gesammelt und eine beeindruckende Hilfsbereitschaft gezeigt haben.“ Derzeit laufen die Planungen des Einsatzes voraussichtlich bis Donnerstagabend.

 

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Geschrieben in Aus dem Nibelungenland

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