Sie sind hier: Home » Aus dem Nibelungenland » „…die wissen jo ned, was se machen”

„…die wissen jo ned, was se machen”

Neues Buch mit Bibeltexten in Hochdeutsch und Wormser Dialekt ab sofort erhältlich / Mit Spendenanteil an den Dombauverein

Die Autoren Hartmut Keil und Dr. Michael Finzer (von links).

Die Autoren Hartmut Keil und Dr. Michael Finzer (von links).

„…die wissen jo ned, was se machen”: So heißt der Titel des 136 Seiten umfassenden Büchleins, das jetzt erschienen ist und viele ausgewählte Bibeltexte auf Hochdeutsch und in rheinhessischer Mundart mit Illustrationen enthält. Pfarrer Dr. Michael Finzer aus Wallertheim und der Wormser Mundartexperte Hartmut Keil sind die Autoren.

Im Vorwort des interessanten und lesenswerten Büchleins schreibt Pfarrer Klaus D. Fischer (Leiselheim): „Die von Hartmut Keil unter sachkundiger Beratung durch meinen Kollegen Pfarrer Dr. Michael Finzer übersetzten Texte beweisen, dass Dialekt durchaus auch ein Medium für ernste Literatur ist. Die ins Rheinhessische übertragenen Texte laden dazu ein, die biblischen Geschichten jeweils aus einer anderen Perspektive zu hören und zu verstehen. Die Verwendung des Dialekts als uns bekannter und geläufiger Alltagssprache kann eine Hilfe sein, die Distanz zwischen uns heute und der Lebens- und Gedankenwelt der Verfasser der biblischen Schriften zu überbrücken. Das gleiche Ziel verfolgt auch die Bildersprache der Zeichnungen von Werner Hartmann. Als Theologe und Bibelleser kann ich das Buch wärmstens zur privaten Lektüre und zur Verwendung in Gruppen, Kreisen und Gottesdiensten empfehlen.“

Aus Altem und Neuem Testament
In rund 30 Kapiteln, beginnend mit dem Ersten Buch Mose (Genesis) die Schöpfung (die Schebfung) über viele andere Bibeltexte wie beispielsweise die Erschaffung Evas (die Erschaffung vun de Eva), die Arche Noah (die Aasche Noah), die Hochzeit zu Kana (die Hochzed in Kana) mit der wundervollen Weinvermehrung, die Bergpredigt (die Bergpredischd) oder auch die Auferstehung (die Ufferschdehung) bis hin zu den Briefen des Paulus an die Römer (de Brief vum Paulus an die Remer) spannen die beiden rheinhessischen Autoren einen weiten Bogen biblischer Texte aus dem Alten und Neuen Testament.

Am Ende gibt es auch etwas zum Schmunzeln: Das letzte Kapitel „Gott und der rheinhessische Dialekt“ beschäftigt sich mit dem „achten Tag“, als Gott die Dialekte erschuf und dabei die Berliner, Hamburger, Kölner, Sachsen, Bayern und die Schwaben mit ihren Dialekten beglückte. Nur für den Rheinhessen war kein Dialekt übrig. Da wurde der Rheinhesse zunächst traurig und regte sich fürchterlich auf! Gott beruhigte ihn mit den Worten: „Reesch disch ned uff moin Bu, dann babbel hald so wie isch!!“

…die wissen jo ned, was se machen“ Softcover, Format A6, 136 Seiten, Preis: 8,25 €. Pro verkauftes Exemplar spenden die Autoren 0,25 Euro an den Dombauverein Worms. Erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und bei den beiden Autoren. Siehe auch www.Bibelmundart.de.vu

 

 

 

 

Beitrag teilen Facebook Twitter

Kommentare sind geschlossen

Nibelungen Kurier - Zutrittsprüfung

Herzlich willkommen
beim Internet-Auftritt des Nibelungen Kurier – der Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland.

Seit rund 35 Jahren geben wir zweimal wöchentlich eine gedruckte Ausgabe heraus. Zusätzlich bieten wir diesen kostenlosen Onlinedienst an, auf dem wir täglich das Neueste aus Worms und der Region für Sie bereitstellen. Sowohl die gedruckte als auch die Onlineausgabe sind werbefinanziert.

Warum sehe ich nibelungen-kurier.de nicht?

Sollten Sie Probleme haben, versuchen Sie es mit einem alternativen Browser zum Beispiel:

Für Rückfragen stehen wir Ihnen unter info@nibelungen-kurier.de gerne zur Verfügung.


Impressum
Nibelungen Kurier Verlag GmbH
Print-Carl-Anlage 20
67547 Worms
Telefon: 06241 9578-0
Fax: 06241 9578-78
info@nibelungen-kurier.de

Geschäftsführer: Frank Meinel und Dieter Schaller
Amtsgericht Mainz, HRB 11190
Umsatzsteuernummer-ID DE 1499 65202
Verantwortlich für den Inhalt: Frank Meinel

Datenschutzerklärung