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16.08 Uhr | 3. Mai 2013

Drittes Wanderfalken-Küken geschlüpft

Für das Projekt „Live-Übertragung des Brutgeschehens“ wurden der NABU, die Volksbank und die 
Dompfarrei St. Peter von den Vereinten Nationen ausgezeichnet

Am Freitagmorgen erfolgte die Verleihung der UN-Auszeichnung. Von links: Werner Kutz (NABU), Angelika Zezyk, Dr. Hilmar Kienzl (NABU), Domprobst Engelbert Prieß und Armin Bork (Volksbank). Foto: Gernot Kirch

Am Freitagmorgen erfolgte die Verleihung der UN-Auszeichnung. Von links: Werner Kutz (NABU), Angelika Zezyk, Dr. Hilmar Kienzl (NABU), Domprobst Engelbert Prieß und Armin Bork (Volksbank). Foto: Gernot Kirch

VON GERNOT KIRCH Für viele Besucher der Innenstadt ist es mittlerweile eine lieb gewonnene Gewohnheit, sich auf dem Monitor im Fachgeschäft Ofen Horn, unterhalb des Domes, die Bilder der Webcam aus dem Nest des Wanderfalken-Pärchens Friedrich und Isabella anzuschauen. Am Freitagmorgen herrschte bei den Beobachtern des Brutgeschehens besondere Freude, denn das dritte Küken ist geschlüpft und konnte bestaunt werden. Passend zu diesem freudigen Ereignis erfolgte am Freitagmorgen die Auszeichnung des Projektes „Live-Übertragung des Brutgeschehens von Wanderfalken am Dom zu Worms“ durch die Vereinten Nationen (UN).

Die Preisfreigabe erfolgt im Rahmen der UN-Dekade von 2011 bis 2020 zur biologischen Vielfalt. Geehrt wurden mit der Urkunde die drei Institutionen, die die Übertragung ermöglicht haben. Die sind der NABU, die Dompfarrei St. Peter und die Volksbank Alzey-Worms. Überreicht wurde die UNO-Urkunde durch von Angelika Zezyk, Bereichsleiterin der Stadtverwaltung Worms.
Ziel der internationalen Dekade bzw. der Auszeichnung ist es, den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Dazu strebt die deutsche UN-Dekade eine Förderung des gesellschaftlichen Bewusstseins in Deutschland an. Die Auszeichnung nachahmenswerter Projekte soll dazu beitragen, die Menschen zum Mitmachen zu bewegen.

„Die Wiederansiedlung des Wanderfalken am Wormser Dom ist ein großer Schritt zur Erhaltung der Arten-Vielfalt“, sagte Angelika Zezyk bei der Übergabe.
Der Wanderfalke war 1971 in der Rheinalnd-Pfalz und fast in ganz Deutschland ausgestorben. Seine Rettung bzw. Wiederansiedelung gilt als exemplarisch für erfolgreichen Artenschutz. Mit diesem vorbildlichen Projekt wird ein bedeutendes Zeichen des Engagements für das Thema Biologische Vielfalt in Deutschland gesetzt. Die Möglichkeit, direkt Einblick in die Kinderstube dieses außergewöhnlichen Vogels zu erhalten, verdanken wir dem besonderen Engagement aller Beteiligten. Dieser Einsatz hat die Juroren und Jurorinnen des UN-Dekade-Wettbewerbs sehr beeindruckt.
Die Bilder der Webcam sind auf www.worms.de zu finden.

Die Webcam zeigt ein Foto vom Falken-Nachwuchs. Foto: Gernot Kirch

Die Webcam zeigt ein Foto vom Falken-Nachwuchs. Foto: Gernot Kirch

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