Sie sind hier: Home » Worms und Ortsteile » Ein GRÜNER Wormser und AfD-Wähler

Ein GRÜNER Wormser und AfD-Wähler

Ludger Sauerborn outet sich in „REPORT Mainz“ als eindeutiger Gegner der aktuellen Flüchtlingspolitik

Ludger Sauerborn in der REPORT-Sendung. Quelle: SWR Mainz

Ludger Sauerborn in der REPORT-Sendung. Quelle: SWR Mainz

VON ROBERT LEHR Ludger Sauerborn war als Mitbegründer der GRÜNEN in Worms, deren Bewerber um das Amt des Oberbürgermeisters und GRÜNEN-Landtagskandidat ein „Hasardeur“ – in der damaligen Zeit.

Heute sind die GRÜNEN staatstragend und befürworten zum größten Teil eine Flüchtlingspolitik ohne Obergrenzen, auf der Grundlage des Grundgesetztes, in dem das Grundrecht auf Asyl unveräußerbar scheint. Ein „Hasardeur“ ist er im Politischen wohl immer noch – in jedem Fall ist er für eine Überraschung gut und sucht offensichtlich wieder eine größere Bühne.

Sauerborn outet sich in SWR-Beitrag als AfD-Wähler
Sauerborn ist nach eigener Aussage in einem Interview des SWR-Politmagazins „REPORT Mainz“, das am Dienstag im Ersten gezeigt wurde, immer noch Mitglied der Umweltpartei. Doch jetzt steht er deren Position in Bezug auf Flüchtlinge diametral entgegen und bekannte, bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz am 13. März die AfD wählen zu wollen.

Einen Leserbrief seiner Gattin Ximii Huang, wollte der Nibelungen Kurier zunächst nicht veröffentlichen. Das Thema geht weit über die Grenzen von Worms hinaus und die Probleme vor Ort sind lokale Symptome eines weit tiefergehenden, europäischen Problemes ist, dass in seiner Komplexität leider die Grenzen des NK sprengt.

Mit dem Thema und den Menschen gut vertraut 
Ximei Huang ist in Vietnam gebürtige Chinesin und kennt sich nach eigener Aussage in „den beiden Wormser communities recht gut aus“. Auch zu russlanddeutschen Migranten habe sie vielfältige Kontakte. Bei diesen Migrantengruppen „herrscht große Empörung über das Verhalten einer nicht unerheblichen Zahl der Flüchtlinge, die sich daneben benehmen“.

Die etablierten Migrantengruppen hätten Angst, als Ausländer von manchen Leuten in einen Topf geschmissen zu werden und stünden „der deutschen Politik des »Das schaffen wir« mit Unverständnis und großer Ablehnung gegenüber“ (Zitate aus dem Anschreiben an den NK).

Durch den heutigen Auftritt Ludger Sauerborns im Fernsehen treten uns diese Probleme allerdings von einer ganz nahen, persönlichen Seite entgegen und veranlassen die Redaktion, den Leserbrief Statement an dieser Stelle zu veröffentlichen.

Der Beitrag von Dienstagabend ist zu sehen unter http://www.swr.de/report/schaffen-die-es-an-der-basis-von-spd-und-gruenen-werden-die-zweifel-an-der-fluechtlingspolitik-lauter/-/id=233454/did=16860538/nid=233454/zhdkd9/index.html


Der Leserbrief von Ximei Huang im Wortlaut

Leserbrief zu Problemen mit Flüchtlingen

Ich musste vor 32 Jahren mit meiner Familie von Vietnam nach China fliehen. Ich finde es deshalb gut, dass damals auch Deutschland ungefähr 50.000 Vietnamesen Asyl gegeben hat und auch heute Flüchtlinge aufnimmt.

Aber Deutschland ist ein kleines Land und kann nicht alle Menschen aufnehmen, die nach Deutschland wollen. Es kommen viel mehr als Deutschland integrieren kann. Warum denken Frau Merkel und die meisten deutschen Politiker so wenig an ihr eigenes Volk.  Wissen sie nicht wie schwer Integration ist (die deutsche Sprache lernen, Arbeit finden, die deutsche Kultur verstehen)? Sehr schwer, sogar wenn man einen deutschen Mann hat! 

Wenn ich von den Verbrechen der jungen Männer aus Nordafrika in Köln und anderen deutschen Städten höre und zum Beispiel von Massenschlägereien in Flüchtlingsheimen glaube ich ein Teil der Flüchtlinge wird sich nicht integrieren und auf Dauer in Deutschland große Probleme machen. Und wenn die meisten deutschen Politiker trotzdem immer noch mehr  Leute aus frauenfeindlichen Kulturen und Kulturen mit viel Gewalt nach Deutschland kommen lassen, bekomme ich Angst um die Zukunft von meinen deutschen und chinesischen Kindern. Die deutsche Politik sollte sich schnell ändern und mehr an die Zukunft der eigenen Bevölkerung denken. Alle anderen Länder tun das auch, zum Beispiel Polen oder England oder Australien.

Worms, 15.01.2016

Ximei Huang

 

Beitrag teilen Facebook Twitter

Geschrieben in Worms und Ortsteile

Kommentare sind geschlossen

Nibelungen Kurier - Zutrittsprüfung

Herzlich willkommen
beim Internet-Auftritt des Nibelungen Kurier – der Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland.

Seit rund 35 Jahren geben wir zweimal wöchentlich eine gedruckte Ausgabe heraus. Zusätzlich bieten wir diesen kostenlosen Onlinedienst an, auf dem wir täglich das Neueste aus Worms und der Region für Sie bereitstellen. Sowohl die gedruckte als auch die Onlineausgabe sind werbefinanziert.

Warum sehe ich nibelungen-kurier.de nicht?

Sollten Sie Probleme haben, versuchen Sie es mit einem alternativen Browser zum Beispiel:

Für Rückfragen stehen wir Ihnen unter info@nibelungen-kurier.de gerne zur Verfügung.


Impressum
Nibelungen Kurier Verlag GmbH
Print-Carl-Anlage 20
67547 Worms
Telefon: 06241 9578-0
Fax: 06241 9578-78
info@nibelungen-kurier.de

Geschäftsführer: Frank Meinel und Dieter Schaller
Amtsgericht Mainz, HRB 11190
Umsatzsteuernummer-ID DE 1499 65202
Verantwortlich für den Inhalt: Frank Meinel

Datenschutzerklärung