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Eine große Herausforderung

Tischtennis Verbandsoberliga Südwest 2013/2014: Verbandsliga-Meister / TV 1863 Leiselheim II schlägt in neu gebildeter Spielklasse auf

Geht in seine zehnte Saison beim TV 1863 Leiselheim: Das 21-jährige Abwehrass Janis Oberle aus Mörstadt.

Geht in seine zehnte Saison beim TV 1863 Leiselheim: Das 21-jährige Abwehrass Janis Oberle aus Mörstadt.

Raus aus dem Tischtennis-Kreis Worms, nicht mehr nach Eich und nicht mehr nach Horchheim: Die Auswärtstouren für die Tischtennis-Mannschaft des TV 1863 Leiselheim II gehen in der neuen Saison 2013/2014 meist in die Nähe von Koblenz oder in den Westerwald. „Alleine schon das macht die Sache nicht gerade einfach“, weiß Ralf Ullmer. Was auf die langen Fahrten noch einen drauf setzt, ist ganz sicher die Qualität der Gegner. Schaut man zum Beispiel in Richtung Meisterschaftsfavorit SV Eintracht Mendig, fallen einem Namen wie der chinesische Bundesliga-Spieler Xue Xin Wang, der ehemalige Deutsche Meister und Ex-Leiselheimer Stefan Feth, der langjährige Damen-Bundestrainer Jörg Bitzigeio oder Zweitliga-Ass Andreas Bäcker auf. „Mann, oh Mann, was für eine Mannschaft“, schnalzt Ralf Ullmer ehrfurchtsvoll mit der Zunge. „Wenn die alle gegen uns spielen …“ Ja, dann gäbe es bestimmt „ordentlich Haue“ für die Männer vom Trappenberg, die als Meister der Verbandsliga Rheinhessen den Sprung in die neu gebildete Verbandsoberliga Südwest schafften.

Aber auch die anderen Kontrahenten sind nicht von Pappe. TSV Gau-Odernheim oder die SG Frei-Laubersheim/Winzenheim/Hackenheim zählt TVL-Kapitän Ralf Ullmer („Da kommt einiges auf uns zu!“) ebenfalls zu den stärksten Teams der Liga. Und die eigene Truppe? 28 Jahre ist die TVL-Zweite im Altersschnitt. Zwei Routiniers, nämlich Kapitän Ralf Ullmer und Abwehrstratege Edwin Pleyer, sollen den fünf „Jungen“ Vorbild in Sachen Kampf und Strategie sein. Außerdem darf man Abwehrass Janis Oberle, trotz seiner gerade einmal 21 Jahre, durchaus bereits als „alten Hasen in den höheren Spielklassen“ bezeichnen. Mit Andreas Cipu und Marvin Steinberg, zwei ebenfalls elegant agierenden Abwehrspielern, und den beiden Angreifern Luca Hardt (17) und Nicolas Flügel (14) stehen vier Neuzugänge im Kader um Ralf Ullmer. „Deshalb fällt es mir auch ein wenig schwer einzuschätzen, wo wir am Ende landen werden“, gibt es selbst für den erfahrenen Ralf Ullmer einige Fragezeichen bezüglich der Saison 2013/2014. „Vielleicht ein Platz im hinteren Mittelfeld“, orakelt Ralf Ullmer. „Damit könnte ich ganz gut leben.“

Was unstrittig für den 43-Jährigen ist, dürfte „der Spaßfaktor an der neuen Spielzeit“ sein. „Es gibt insbesondere in den rheinländischen Mannschaften viele alte Bekannte“, freut sich Ralf Ullmer speziell auf SF Nistertal 07 – und auf ein Wiedersehen mit deren Spitzenspieler Kai Otterbach. Mit Raphael Graf und Stephan Kaiser aus der TVL-Ersten will der Kapitän der „Zweiten“ bereits am Tage vor der Partie in den Westerwald reisen. „Wir werden mit den Jungs aus Nistertal trainieren und danach deren Party-Keller aufsuchen“, berichtet Ralf Ullmer von einer doch etwas ungewöhnlichen (geplanten) Vorbereitung auf ein Tischtennisspiel. Überhaupt: „Ich bin mir sicher, dass es viele Matches in freundschaftlicher Atmosphäre geben wird“, ergänzt „El Capitano“, wie Ralf Ullmer von den Mitspielern gerufen wird. Sportlich gesehen ist die Verbandsoberliga Südwest jedenfalls eine große Herausforderung für die Regionalliga-Reserve des TVL. „Gerade Luca und Nicolas, unsere ganz jungen Spieler, werden an dieser Aufgabe wachsen“, glaubt der Kapitän.  Los geht es am Sonntag, dem 8. September, um 10 Uhr. DJK 1920 Ochtendung aus dem Landkreis Mayen-Koblenz gibt dann am Trappenberg seine Visitenkarte ab. „Eine Mannschaft, die mir völlig unbekannt ist“, räumt Ralf Ullmer ein. Eines ist aber auch klar: „Das ist schon ein erstes Vier-Punkte-Spiel im Kampf um den Klassenerhalt für uns, denn von den Leistungszahlen her ist Ochtendung eher ein Außenseiter dieser starken Spielklasse.“

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Geschrieben in Sport, Tischtennis

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