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Eine schöne Bescherung

Wasserrohrbruch in der Verbandsgemeindeverwaltung Eich richtete enorme Schäden an

Auch die Archivräume waren von dem Rohrbruch betroffen.

Auch die Archivräume waren von dem Rohrbruch betroffen.

Der Schrecken war groß, als Dieter Kuhn, Hausmeister der Verbandsgemeindeverwaltung Eich, heute morgen gegen 6.30 Uhr nach drei Feiertagen die Tür zur Verwaltung aufschloss.

Modriger Geruch schlug ihm entgegen, Wasser bahnte sich seinen Weg in Richtung Kellertreppe und stieg sekündlich die Stufen ein wenig höher hinauf. Schnell war die Feuerwehr Eich und Feuerwehr Gimbsheim alarmiert, die mit 3 Fahrzeugen, 23 Feuerwehrleuten und den entsprechenden Gerätschaften und Schläuchen sofort routiniert mit ihrer Arbeit begannen und das Wasser aus dem 578 m² großen Keller herauspumpten.

Bis sie an die verzinkte Rohrleitung mit der Lochfraßkorrosion gelangten, mussten sie sich einen Weg durch das ca. 20 cm hohe Wasser bahnen, gleichzeitig durchweichte Akten und feuchte Unterlagen bergen. Wehrleiter Horst Widder und seine Feuerwehrmänner und – frauen hatten die Situation nach drei Stunden Arbeit im Griff, die defekte Leitung war repariert, das Wasser abgepumpt und die Gänge so gut es geht trockengefegt.

Bürgermeister Maximilian Abstein begutachtete die Schäden und dankte den Feuerwehreinheiten für ihren kompetenten Einsatz: „Wir konnten als Verwaltung am eigenen Leib erfahren, wie gut und professionell unsere Feuerwehr arbeitet. Schnell und effizient wurde der Wasserrohrbruch bekämpft und mit den Aufräumarbeiten gestartet“.

Ausgelaufenes Wasser versickert in Dämmschicht
Die Verbandsgemeindeverwaltung ist ein Gebäude aus den Jahren 1986/1987, entsprechend alt sind auch die verzinkten Rohrleitungen. Grund zum Jubeln gab es letztendlich nicht, als das Fazit gezogen wurde. „Das Problem ist der schwimmende Estrich, der hier im gesamten Kellerraum verlegt wurde. Bei einem Wasserschaden versickert das ausgelaufene Wasser innerhalb von wenigen Minuten unter dem Estrich in die Dämmschicht.

Dort bleibt das Wasser auf der Rohbetonsohle liegen. Eine künstliche Austrocknung ist zwingend erforderlich, um schwere Folgeschäden am Gebäude zu vermeiden. Denn nach ca. 5-6 Monaten beginnt das Wasser unter dem Estrich auch zu faulen “, erläuterte Wehrführer Rainer Haas die Sachlage. Jetzt muss von einem Bausachverständigen abgeklärt werden, ob sich der Estrich trockenen lässt oder ob sogar ein Ausbau des Estrichs erforderlich ist.

In jedem Falle kein schöner Start in das neue Jahr für die Mitarbeiter der Verwaltung, die auch noch einiges an Akten, Regalen, Mobiliar und Büroausstattung retten und trocknen müssen.

VG-Bürgermeister Maximilian Abstein lobte die professionelle Hilfe der Feuerwehr.

VG-Bürgermeister Maximilian Abstein lobte die professionelle Hilfe der Feuerwehr.

 

Geschrieben in Aus dem Nibelungenland, VG Eich am 27. Dezember 2017

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