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  • Mi., 03. September 2025, 17:11 Uhr
    WORMS: Interkommunale und fachübergreifende Übung von Rettungskräften

    Einsatzübung am Windpark in Herrnsheim

    Verschiedenen Hilfsorganisationen, Fachgruppen und Kommunen nehmen an einer gemeinsamen Einsatzübung am JUWI Windpark in Herrnsheim teil.
    Foto: Feuerwehr Worms

    Am 23. August fand am JUWI Windpark in Herrnsheim eine interkommunale und fachübergreifende Übung statt. Ziel der Einsatzübung war es, Rettungsszenarien an Windenergieanlagen realitätsnah zu trainieren und die Zusammenarbeit zwischen Hilfsorganisationen, Fachgruppen und Kommunen zu stärken.

    Der Windpark erstreckt sich über die Gemarkungen Herrnsheim, Pfeddersheim, Abenheim und Mörstadt. Entsprechend nahmen Vertreter aus allen betroffenen Gemeinden sowie benachbarten Stadtgebieten teil. Bereits am Vortag wurde in einem theoretischen Vorbereitungsseminar auf die Herausforderungen und Gefahren im Bereich der Windkraft eingegangen. Die Schulung wurde von Experten der Firma JUWI durchgeführt und vermittelte praxisnahes Wissen rund um Technik, Gefahrenlagen und Sicherheitsmaßnahmen in Windenergieanlagen.

    Präzision und Koordination gefragt

    Rund 30 Einsatzkräfte nahmen an der Übung teil – darunter der Katastrophenschutz, das Technische Hilfswerk (THW), die Berufsfeuerwehr, Ortsvereine des ASB und DRK sowie spezialisierte Fachkräfte für Rettung aus Höhen und Tiefen aus Ingelheim und Frankenthal.

    Im praktischen Teil der Übung wurden zwei anspruchsvolle Rettungsszenarien simuliert: Es mussten verletzte Personen aus einer Windkraftanlage gerettet werden – unter anderem freischwebend aus einer Höhe von rund 85 Metern. Diese Szenarien verlangten von allen Beteiligten höchste Präzision, Teamarbeit und eine reibungslose Koordination.

    Gute Zusammenarbeit

    Die Übung verlief erfolgreich und unterstrich die effektive Zusammenarbeit aller eingebundenen Akteure. Regelmäßige gemeinsame Übungen tragen dazu bei, dass im Ernstfall alle Abläufe koordiniert und effizient ablaufen.

    Ein Augenmerk galt der Sicherstellung der körperlichen Belastbarkeit der Einsatzkräfte: Die Schnelleinsatzgruppen Versorgung (SEG-V) stellten die durchgehende Versorgung mit Flüssigkeit sicher, um die Einsatzfähigkeit bei hochsommerlichen Temperaturen aufrechtzuerhalten.

    Bürgermeisterin Stephanie Lohr zeigte sich beeindruckt: „Diese Übung hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Organisationen und Spezialkräften ist. Die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger hat höchste Priorität – und solche gemeinsamen Trainings sind der Schlüssel dafür, dass wir im Ernstfall bestens vorbereitet sind.“

    Die Organisatoren bedanken sich bei allen Beteiligten für die engagierte und erfolgreiche Zusammenarbeit und freuen sich auf zukünftige gemeinsame Übungen.

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