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  • Fr., 03. Januar 2014, 21:59 Uhr
    Die Mannheimer Adler verlieren unter ihrem neuen Coach mit 2: 3 bei den Krefeld Pinguinen

    Einstand von Hans Zach misslungen

    Adler-Verteidiger Dominik Bittner zeigte in Krefeld ein ansprechende Leistung. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch Die Mannheimer Adler haben am Freitagabend in der DEL ihre erste Partie unter ihrem neuen Coach Hans Zach mit 2:3 (1:0/1:2/0:1) bei den Krefeld Pinguinen verloren. Alles wartete gespannt, wie die Adler unter ihrem neuen Trainer auftreten würden. Viele rieben sich die Augen, denn so viel anders war es nicht, was die Adler zeigten. Die Mannschaftsaufstellung, die Zusammensetzung der Reihen und auch die Überzahlformationen waren ziemlich identisch. Auch die Taktik war ähnlich, die Badener agierten aus einer starken Defensive heraus. Der Beginn des Matches lief für die Mannheimer optimal und es schien ein gelungner Trainer-Auftakt für Hans Zach zu werden. Nach 30 Minuten führten die Greifvögel mit 2:0 durch Tore von Jochen Hecht in der 15. Minute und Ronny Arendt in der 29. Minute. Und als es den Eindruck hatte, als könnten die Mannheimer die Partie sicher nach Hause bringen, schlugen die Krefelder kurz vor Ende des zweiten Drittels mit einem Doppelschlag in der 35. und 36. Minute eiskalt zu und es stand 2:2 unentschieden. Damit kippte die Partie vollständig. Im letzten Abschnitt marschierten dann die Pinguine mit viel Elan und in der 50. Minute markierte Francois Methot die verdiente 3:2 Führung für Krefeld. Mannheim kämpfte noch einmal und wollte den Ausgleich, aber es blieb beim 3:2 Sieg der Pinguine. Der Erfolg der Krefelder geht in Ordnung , weil sie spielerisch und läuferisch besser waren, doch zeigte Mannheim zumindest ein kämpferisch tadellose Leistung.

     

    Zur Chronologie:

    1.Drittel: 

    Es waren gerade einmal 40 Sekunden gespielt, da konnte Mannheim mit einem Mann mehr agieren, da Pinguin-Stürmer Kevin Clark auf der Strafbank saß. Doch gelang es den Adlern nicht, einen Treffer zu markieren. Hans Zach ließ in den selben Powerplay-Formationen spielen, wie zuvor Harold Kreis. Bei fünf gegen fünf Cracks auf dem Eis gelang es dann Krefeld, mehr und mehr Akzente zu setzen. In der dritten Minute dann ein Pfostenknaller für Krefeld durch Andreas Driendl. In der Folge entwickelte sich ein von beiden Seiten offensive, flotte und gute geführte Partie. Wobei Krefeld sich ein Übergewicht erspielte und ein Tor für die Seidenstädter in der Luft lag. Doch war es in der 15. Minute Adler-Stürmer Jochen Hecht, der mit einer herrlichen Einzelleistung zum 1:0 für die Blau-Weiß-Roten einschoss. Der Schwung der Krefelder war dadurch etwas gebrochen und Mannheim setzte sich besser in Szene. Dann aber 1:18 Min für Drittelende eine Überzahlsituation für Krefeld, da Jame Sifers für die Adler auf dem Sünderbänkchen saß. Doch blieb es beim 1:0 für die Adler zur Pause.

     

    2. Drittel:

    Der zweite Abschnitt bot ebenfalls tolles Eishockeyspiel zweier starker Mannschaften.Immer wieder zeichneten sich hier beiden Torhüter aus, Thomas Duba bei Krefeld und Dennis Endras bei Mannheim. Insgesamt die Adler in den ersten zehn Minuten des Mitteldrittels stärker und mit einem optischen Übergewicht. In der 29. Minute war es dann Ronny Arendt, der mit einem Alleingang für die Mannheimer auf 2:0 erhöhte. Krefeld nun mit wütenden, etwas kopflosen Angriffen. Die Adler schienen die Partie im Griff zu haben, doch dann fiel in der 36. Minute der etwas überraschende 1:2 Anschlusstreffer für die Pinguine durch den überragenden Daniel Pietta. Nun sprang der Motor der Seidenstädter wieder an und sie marschierten vehement in Richtung Adler-Tor. Und nur eine Minute später war es Kevin Clark der den 2:2 Ausgleichstreffer markierte. Mannheim nun angeschlagen wie ein Boxer, der in den Seilen hing. Krefeld jetzt stark und mit gewaltigem Druck, sie wollten den Führungstreffer. Mit dem Unentschieden ging es in die Kabinen.

     

    3. Drittel:

    Die Partie stand nun auf des Messersschneide. Die Anspannung bei Fans und Cracks war in der Halle greifbar. Krefeld spielerisch etwas stärker und gefälliger, aber die Adler hielten kämpferisch dagegen. Wobei der Druck der Der Seidenstädter stetig zunahm. Mannheim in der Offensive jetzt zu schwach, die Entlastungsangriffe kamen zu selten. Die bange Frage lautete, wie lange würden die Mannheimer dem Angriffswirbel standhalten können. In der 50. Minute war es dann soweit und Francois Methot schoss die 3:2 Führung für Krefeld. Mannheim bemühte sich um den Ausgleich und kämpfte beherzt, die Adler wollten unbedingt einen Treffer, aber es reicht nicht mehr. Es blieb beim 3:2 für Krefeld.

     

    Ausblick: 

    Die Adler haben nun zwei Heimspielen hintereinander. Am Sonntag um 14.30 Uhr treffen sie auf Red Bull München und am Dienstag um 19.30 Uhr gastiert die Düsseldorfer EG in der SAP-Arena. Weiterhin verletzt sind die Verteidiger Steve Wagner und Denis Reul.

     

    Krefeld : Mannheim

    Tore: 0:1 (14:15) Hecht - EQ; 0:2 (28:45) Arendt (Magowan) - EQ; 1:2 (35:18) Pietta (Methot9 - EQ; 2:2 (36:58) Clark (Courchaine/Pietta) - EQ; 3:2 (49:16) Methot (Mebus/Blank) - EQ;

    Strafen: Mannheim 4 Min  – Krefeld 8 Min

    Torschüsse: Mannheim 16 - Krefeld 21

    Schiedsrichter: Brill / Lenhart

    Zuschauer: 7.000

     

    Aufstellungen:

    Mannheim: Endras (Brückmann) – Sifers, Kettemer, Vernace, Bittner, Bittner, Goc  – Hospelt, Hecht, Mauer, Gamche, Ullmann, Rheualt, Lehoux, Buchwieser, Kink, El-Sayed, Magowan, Arendt, Plachta

    Krefeld: Duba (Lang) -  St. Pierrre, Robar, Hanusch, Akdag, Meyers, Mebus, - Courchaine, Pietta, Clark, Blank, Voakes, Methot, Sofron, Perrault, Driendl, Verwey, Kretschmann, Schymanski

     
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