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16.44 Uhr | 19. April 2021

Energiekosten- und CO2-Einsparungen im Mittelpunkt

EWR: Startschuss für die Heizungsmodernisierungsaktion „Raustauschwochen“ / Einbindung raktisch „geschenkt“

Auch bei EWR ist wieder der Startschuss für die Heizungsmodernisierungsaktion „Raustauschwochen“ gefallen. Damit können Hausbesitzer ihre alte Heizung gegen eine moderne und umweltschonende Technik auszutauschen – inklusive Prämie und staatlicher Förderung. „In zahllosen Heizungskellern schlummert enormes Potenzial für den Klimaschutz“, erklärt EWR-Vorstand Udo Beckmann. Denn rund 14 Millionen der deutschen Heizungsanlagen sei veraltet, arbeite ineffizient und stoße unnötig viel CO2 aus. Schnelle Abhilfe schaffe da der Heizungstausch.  Schon in den letzten Jahren hatte EWR – wie auch vorher parallel e-rp – gute Erfahrungen mit dem Impuls zum Wechsel gemacht. Ein zusätzliches Argument sieht Beckmann durch die Einführung der CO2-Abgabe: „Die Energiewende im privaten und gewerblichen Sektor gewinnt dadurch weiter an Dynamik.“

 Besonders nachhaltig wirkt sich der Heizungstausch aus, wenn Hausbesitzer Erneuerbare Energien einbinden. So sparen Modernisierer durch den Austausch eines Öl-Niedertemperaturkessels gegen eine moderne Gasbrennwertheizung mit Solaranlage für die Trinkwassererwärmung rund 40 Prozent CO2-Emissionen ein. Und dank der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) lohnt sich der Austausch des Wärmeerzeugers hin zu umweltschonender Gasheiztechnik auch finanziell: Denn im Falle des Wechsels von Öl zu Gas wird Modernisierern die Einbindung von Solarenergie dank der großzügigen staatlichen Förderung praktisch geschenkt.

18 Millionen Tonnen CO2 weniger möglich
„Vor dem Hintergrund der klimapolitischen Ziele der Bundesregierung möchten wir unseren Kunden dabei helfen, ihren CO2-Ausstoß sowie die damit verbundenen Kosten nachhaltig zu senken. Einen der größten Stellhebel sehen wir im Bereich der Heiztechnik“, betont Beckmann. Nach einer repräsentativen Erhebung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) könnte allein durch eine Umstellung aller deutschen Haushalte, die heute noch mit Öl heizen, auf einen Gasbrennwertkessel, rund 18 Millionen Tonnen CO2 vermieden werden.

Ein Privathaushalt mit einem derartig veralteten Heizkessel und 40.000 Kilowattstunden (kWh) Gas-Bezug pro Jahr kann durch die Erneuerung der Kesseltechnik auf Gasbrennwerttechnik und einem hydraulischen Abgleich an den Heizkörpern etwa 25 Prozent Gas-Bezug bei identischem Heiz- und Nutzerverhalten einsparen. Das entspricht bei gleichem Heizträger Erdgas einer CO2-Einsparung von rund 2.200 Kilogramm (kg) pro Jahr. Stellt der Privathaushalt von Heizöl auf Erdgas um, steigert sich die CO2-Einsparung auf etwa 3.200 kg pro Jahr. Zum Vergleich: Um eine Tonne CO2 aufnehmen zu können, muss eine Buche etwa 80 Jahre wachsen. Pro Jahr bindet eine Buche 12,5 Kilo CO2. Gemessen an den skizzierten Einsparpotenzialen entspricht das bei Erdgas 176 Bäumen bzw. bei Heizöl 256 Bäumen, die gepflanzt werden müssten.

EWR bietet neben der eigenen Investition für die neue Heizungsanlage auch die „Miete“ an: „Immer mehr Kunden entscheiden sich dafür, uns den Einbau und die Wartung zu übergeben. Dafür zahlt man einen monatlichen Grund- und Verbrauchspreis“, erklärt Beckmann. Auch dieses Modell fügt sich in den Preisrechner zu den „Raustauschwochen“ ein – für Gasbrennwertgerät oder Wärmepumpe. 

Mehr Infos unter findet man unter ewr.de oder raustauschwochen.de

 

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Geschrieben in Aus dem Nibelungenland

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