CDU Stadtverband Osthofen bestätigt Matthias Loris im Amt des. 1. Vorsitzenden
Engagement gelobt
BU: Mathias Loris (3. von links) ist der alte und neue Vorsitzende des CDU Stadtverbandes Osthofen.
Ein neuer Vorstand sollte gewählt werden, deshalb hatte die CDU Osthofen am vergangenen Dienstag in den Ratssaal in der Friedrich-Ebert-Straße eingeladen. Im Vorfeld bedankte sich der 1. Vorsitzende Mathias Loris für das Vertrauen in der Vergangenheit und die Unterstützung der anderen Vorstandsmitglieder. Die Zusammenarbeit sei gut gewesen, zumeist auch mit Humor angereichert und anregend.
Trotz des schlechten Ergebnisses bei der vergangenen Bürgermeisterwahl würdigte Loris vor allem das Engagement innerhalb des Vorstandes sowie derer, die sich beim Entwurf der Flyer und Plakate sowie deren Verteilung engagiert hatten.
„Wir haben ein gutes System. Jeder hat sein Gebiet in dem er austrägt“, so Loris. Das habe sich besonders bei der Bundestagswahl ausgezahlt und vor allem im Ergebnis auch bezahlt gemacht.
Güther Sum für aktive Bürgerarbeit gelobt
Das sah so auch Fraktionsvorsitzender Hans-Peter Knierim. Beide lobten Günter Sum für die aktive Bürgerarbeit. So habe er besonders um Helfer beim „Dreck-weg-Tag“ geworben und erfolgreich diverse Vereine eingebunden. Zudem sei er thematisch vielseitig interessiert.
Die Anträge der CDU-Fraktion seien zumeist erfolgreich, leider zum großen Teil jedoch noch nicht umgesetzt worden. So habe man erfolgreich Einfluss auf den Standort der neuen Kita nehmen können.
Ärgerlich sei das Thema Bushaltestelle in der Neißestraße. Dass diese endlich ordentlich ausgebaut würde, was im Zuge städtischer Bauarbeiten in der Nachbarschaft gerade jetzt sinnvoll wäre, darauf warte man bereist seit mehr als 2 Jahren.
Die Wahl Siegrid Loris zur Dritten Beigeordneten erklärten sowohl Hans-Peter Knierim als auch Mathias Loris als überraschenden politischen Erfolg. „Nicht nur, weil sie meine Tochter ist!“ erklärte letzterer und betonte, dass der CDU-Fraktion recht egal sei, wer da wen gewählt habe. Am Ende sei das Ergebnis entscheidend.
Kreisvorsitzender Wagner betont Herausforderungen
Walter Wagner, Kreisvorsitzender der CDU Alzey-Worms und VG-Bürgermeister in Westhofen, erklärte, dass die neue VG Wonnegau Einiges zu tun hätte. So wurde im Vorfeld für die Fusion mit der VG Eich versäumt, feste finanzielle Absprachen mit der Landesregierung zu treffen. Westhofen dagegen hatte man keine andere Wahl gelassen, als in diesen bereits bestehenden Vertrag einzusteigen.
Andere neu gebildete VGs erhielten hier mehr Zuwendungen, als nur die sog. Hochzeitsprämie. Und die „in Aussicht“ gestellten Beträge seien eben keine festen Zusagen. So bliebe die VG Wonnegau auf der Strecke, wenn die Landesregierung es sich eben nicht leisten könne, so Wagner abschließend.
Die Wahlen zum Abschluss gestalteten sich unproblematisch. Mathias Loris wurde ohne Gegenstimme wiedergewählt und bedankte sich für den Vertrauensvorschuss. Ihm zur Seite steht, mit ebenso gutem Ergebnis, der 22-jährige Christopher Schuller als Stellvertreter. Die Beisitzer Volker Dreißigacker, Günter Sum, Bernhard Nix, Doris Willems, Siegrid Loris, Marc-Peter Berkes und Robert Berger-Seemann überzeugten ebenso.