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„Engagieren Sie sich!“

Abenheims scheidender Ortsvorsteher Hans-Peter Weiler glaubt an Ehrenamt, Engagement und Demokratie

 

Von links: Manfred Bärsch, Tina Jäger, Ortsvorsteher Hans-Peter Weiler und Joachim Bärsch haben sich für Abenheim eingebracht – ein letztes Mal nahm der scheidende Ortsvorsteher die Ehrungen zum Neujahrsempfang vor. Foto: Florian Helfert

Von links: Manfred Bärsch, Tina Jäger, Ortsvorsteher Hans-Peter Weiler und Joachim Bärsch haben sich für Abenheim eingebracht – ein letztes Mal nahm der scheidende Ortsvorsteher die Ehrungen zum Neujahrsempfang vor. Foto: Florian Helfert

 

VON FLORIAN HELFERT Beim Neujahrsempfang in Abenheim begrüßte Ortsvorsteher Hans-Peter Weiler seine zahlreichen Gäste wie bereits im Vorjahr erneut im barrierearm gestalteten Pfarrzentrum der katholischen Kirche. Musikalisch umrahmt vom Posaunenduo Joachim Klein und seinem Schüler Paul Themel blickte er dabei zum letzten Mal auf die vergangenen zwölf Monate zurück – da er nach annähernd drei Jahrzehnten auf eine erneute Kandidatur als Ortsvorsteher bei den anstehenden Kommunalwahlen verzichten wird.

„Gegenüber dem Vorjahr hat sich weltweit nur wenig zum Besseren verändert“, rief sich Hans-Peter Weiler und seinen Gästen beispielsweise an die „zähen Koalitionsverandlungen“, dem „orientierungslosen Umgang der Regierung mit dem Dieselskandal“ oder auch terroristische Anschläge, Katastrophen sowie Flüchtlingsdramen. „Bürgerinnen und Bürger zweifeln, dass die handelnden Personen die Probleme im Inneren lösen und äußere Bedrohungen abwenden können“, bilanzierte Weiler ebenso wie die im Vergleich weiterhin hohen Lebensverhältnisse in Deutschland.

„Demokratie ist kein Selbstläufer, sie braucht mitwirkende Menschen aus möglichst allen Schichten der Gesellschaft und auf allen Ebenen unseres Staatswesens“, appellierte der scheidende Ortsvorsteher, sich so wie er für den Ortsbeirat und Stadtrat zu kandidieren. „Engagieren Sie sich!“, bat der Christdemokrat auch im weiteren Verlauf des Abends, sich für die Gesellschaft einzusetzen.

Randale und Starkregen trüben Jahresrückblick
Eine weitere Option, sich ehrenamtlich einzubringen, offenbarte er mit Hinweis auf den großartigen Fastnachtsumzug, für welchen die Organisatoren noch Helferinnen und Helfer suchen. Leider musste er allerdings im Zusammenhang mit dem „friedlichen und farbenfrohen Umzug“ an die anschließenden Gewalttätigkeiten am Kerweplatz und anderen Stellen in Abenheim erinnern.

Außerdem bedauerte er mit den sintflutartigen Starkregen, welche große Schlamm- und Geröllmengen in den Ort gebracht hatten, den gleich dreimal abrupt unterbrochenen Sommer: „Dank der Tatkraft der Abenheimer, der Feuerwehr sowie des Entsorgungsbetriebes gelang es, die Lage relativ schnell wieder in den Griff zu kriegen“, lobte Weiler. Ergänzend verwies er auf einen beschlossenen und schrittweise umzusetzenden Maßnahmenkatalog, um auf solche Niederschlagsmengen künftig besser vorbereitet zu sein.

Drei letzte Ehrungen des Ortsvorstehers
Gegen Ende des offiziellen Programms würdigte Hans-Peter Weiler drei verdiente Personen. Zunächst dankte er Manfred Bärsch, der als Mitglied einer Feuerwehrfamilie von 2008 bis 2018 als Löschzugführer der Freiwilligen Feuerwehr Abenheim diente. „Damit hat er gemeinsam mit seiner Mannschaft für die Sicherheit in Abenheim und Worms beigetragen“, dankte Weiler und händigte ihm als Zeichen der Anerkennung eine Urkunde aus. Danach dankte er Joachim Bärsch für sein langjähriges Engagement im Ortsbeirat von 1989 bis 2018 sowie Tina Jäger als Mitglied des Ortsbeirates von 2014 bis 2018. Danach klang der Abend bei Gesprächen und Häppchen aus.

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Geschrieben in Worms und Ortsteile

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