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  • Do., 21. Mai 2026, 14:45 Uhr
    SPENDENAUFRUF: Lern- und Gedenkort Güterbahnhof für die Wormser Deportierten der NS-Zeit

    Erinnerung sichtbar machen, Zukunft gestalten

    Visualisierung des Lern- und Gedenkort Güterbahnhof.
    Foto: George Issa und Przemyslaw Martyna

    Die Stadt Worms möchte mit einem Lern- und Gedenkort am St.-Albans-Platz an die Deportationen während der NS-Zeit erinnern. Der Ideenwettbewerb hat den Siegerentwurf „Der letzte Weg“ von George Issa und Przemyslaw Martyna hervorgebracht. Ziel ist ein Ort, der Geschichte Raum gibt, Namen sichtbar macht, Gefühle weckt und Lehren für heute und morgen ziehen lässt. Der öffentlich zugängliche Ort am Wormser Hauptbahnhof soll künftig an jene Wormserinnen und Wormser erinnern, die in der NS-Zeit verschleppt und getötet wurden.

    Gesamtgesellschaftliche Aufgabe 

    Da die Umsetzung des Projektes aufgrund der angespannten Haushaltslage den städtischen Etat nicht belasten soll, bitten die Stadt Worms und der Förderverein Lern- und Gedenkstätte Güterbahnhof Worms e.V. herzlich um Unterstützung aus der Bevölkerung. Jede Spende trägt dazu bei, Erinnerung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe lebendig zu halten.

    Für Spenden wurde ein eigenständiges Konto des Fördervereins Lern- und Gedenkstätte Güterbahnhof Worms e.V. eingerichtet:

    Kontoinhaber: Förderverein Lern- und Gedenkstätte Güterbahnhof Worms e.V.

    IBAN: IBAN DE88 5509 1200 0036 2976 03

    Verwendungszweck: Spende Lern- und Gedenkort / Name + Adresse

    Wofür Spenden verwendet werden:

    • Umsetzung des Siegerentwurfs mit künstlerischer Gestaltung und Materialien
    • Beschilderung, Informationstafeln und barrierefreie Zugänglichkeit
    • Pflege, Wartung und dauerhafte Erhaltung des Ortes

    Erinnerung darf nicht verblassen. Der Lern- und Gedenkort soll ein Ort sein, an dem wir innehalten – und uns unserer Verantwortung bewusst werden, damit so etwas nie wieder möglich ist. Die Unterstützung aus der Zivilgesellschaft macht diese Idee greifbar und dauerhaft erlebbar.

    Eine Spende ermöglicht nicht nur die Umsetzung des Siegerentwurfs, sondern sorgt auch dafür, dass der Ort dauerhaft gepflegt und für alle Menschen barrierefrei zugänglich bleibt.

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