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12.22 Uhr | 29. Juli 2020

Erlebnisreiche vier Tage

TSG PFEDDERSHEIM: Jedermann-Turngruppe on Tour durch Rheinland-Pfalz

Die 22. Radtour der TSGler führte ins Nordpfälzer Bergland sowie durch Rheinhessen entlang von Glan, Nahe, Rhein und Selz.

Wer kennt es nicht, das umweltfreundlichste Fahrzeug mit gesundheitsfördernder Mechanik. Es ist das Fahrrad, welches die Jedermann-Turngruppe 50 plus der TSG Pfeddersheim während der Ferienzeit favorisiert, um die eigene Gesundheit zu stärken und sich an der Natur und der Kultur der Ziele zu erfreuen. Bereits im Januar startete die Planung für die traditionelle 4-Tages-Radtour durch den Turnbruder Klaus Breitwieser. Doch dann stoppte die Covid-19-Pandemie alle Vorfreude auf die Rheinland-Pfalz Rundtour. Die Erleichterung war groß, als im Juni die Pandemie-Auflagen für Hotels gelockert wurden. Die 22. Radtour sollte ins Nordpfälzer Bergland sowie durch Rheinhessen mit den Flusstälern Glan, Nahe, Rhein und Selz führen. 12 Teilnehmer starteten auf dem von Worms kommenden 88 km langen Barbarossa-Radweg, der durch die vielfältigen Landschaften der Pfalz führt, vorbei am Eiswoog, durch den nördlichen Naturpark Pfälzer Wald und Kaiserslautern streift. Der Namensgeber des Radweges ist kein geringerer als Kaiser Friedrich 1, bekannt als Barbarossa, der maßgeblich die Geschichte der Pfalz im 12. Jahrhundert prägte.

Das erste Etappenziel war Weilerbach, eine Ortsgemeinde im Landkreis Kaiserslautern. Am 2.Tag wechselten die Sportler auf den Glan-Blies-Radweg, der von Frankreich kommend sich durch die abwechslungsreichen Flusslandschaften von Glan und Blies schlängelt. Die Route verläuft größtenteils auf der Trasse der ehemaligen Glantalbahn, begleitet von der Draisinenstrecke, die in Altenglan beginnt. Über Lauterecken, an der Mündung der Lauter in den Glan, führte die Route zum nächsten Etappenziel Meisenheim, zu dem Städtchen, das als die Perle im Glantal bezeichnet wird. Da die Stadt in ihrer Geschichte von Kriegen und Katastrophen weitgehend verschont blieb, weist sie heute noch erstaunlich viel Bausubstanz aus dem Mittelalter auf. Der 3.Tourentag verlief weiter entlang des Glans, vorbei an der Ruine des Klosters Disibodenberg, in deren Mauern die erste Vertreterin der deutschen Mystik des Mittelalters, Hildegard von Bingen, einen Teil ihres Lebens verbrachte. Auf dem Nahe-Radweg, der über Bad Kreuznach bis zur Mündung in den Rhein bei Bingen führt, erwartete die Radfahrer ein steiler Anstieg zur Weinbaudomäne Schloss Böckelheim, der sie jedoch mit einem herrlichen Ausblick über das Nahetal entschädigte. Nach einer Rast in Bingen bog man auf den Rhein-Radweg nach Ingelheim ab.

Herzlich bei Sportstunden willkommen

Auf der letzten Etappe entlang des Selz-Radweges überraschte Turnbruder Günter Bleise die Gruppe mit einer Einladung in das Weingut Mahn in der rheinhessischen Gemeinde Köngernheim, das von der Familie seiner Schwester bewirtschaftet wird. Nach einer Weinbergsrundfahrt auf dem Anhänger eines Traktors mit vielen Informationen über die Besonderheiten des vor allem landwirtschaftlich geprägten Weinortes waren die TSG-Sportler zu einem herzhaften Essen mit einer kleinen Weinprobe eingeladen. Gestärkt radelte die Gruppe auf der Hiwwel-Route zum Ausgangspunkt nach Pfeddersheim zurück, wo nach 170 Kilometer die erlebnisreiche Vier-Tages-Radtour endete. Wer sich bei Gymnastik und Prellballspiel körperlich fit halten möchte ist zu den Sportstunden der Jedermann-Turngruppe der TSG nach den Sommerferien jeweils am Freitag von 20 bis 21.45 Uhr in der Turnhalle der Paternusschule eingeladen. Weitere Infos unter 06247/1535 bei Dieter Kirchner.

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Geschrieben in Sport, Sport-Mix

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