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„Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung“

Nachlese der Winterwanderung des SPD Ortsvereins Wiesoppenheim

Das Schlossgespenst wurde nicht gefunden, dafür aber jede Menge an Geschichte.

Das Schlossgespenst wurde nicht gefunden, dafür aber jede Menge an Geschichte.

Auf Einladung des SPD Ortsvereines traf man sich am Sonntagnachmittag, dem 10. Februar, bei leider etwas widrigen Wetter am TUS Wiesoppenheim zur ersten Winterwanderung, ganz nach dem Motto: es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung. Glücklicherweise blieb der angekündigte Regen aus, nur der Wind frischte zwischendurch ein wenig auf.

Die Wanderfreunde ließen sich also nicht von ein paar Regentropfen davon abhalten, sich auf den Weg nach Kleinniedesheim zu machen. Die jüngste Teilnehmerin war mit ihren knapp zehn Jahren gut gelaunt dabei und auch der älteste Teilnehmer wanderte mit seinen 82 Jahren fröhlich mit.

Über das freie Feld musste man sich schon ab und an gegen den kräftig wehenden Wind stemmen. Knapp vier Kilometer waren es bis zum idyllisch gelegenen Schlosspavillon.

Dort angekommen wurden die Wanderer im gut gewärmten Empfangszimmer des Pavillon durch Ortsbürgermeister Ewald Merkel begrüßt. Auch hatte die Vorhut einen kleinen Imbiss und heißen Glühwein sowie Kinderpunsch vorbereitet.

Während es draußen witterungsbedingt ziemlich durchwachsen war, konnten sich die Wanderer im Pavillon in gemütlicher Runde stärken und mit heißem Glühwein innerlich aufwärmen.

Im Anschluss lud Ewald Merkel die Wanderschar zur Schlossbesichtigung ein. Das Schloss aus dem 17. Jahrhundert kann auf eine rege und wechselvolle Geschichte zurückblicken. Hier bestaunten die Besucher ein maßstabsgetreues und recht aufwendig gearbeitetes Großmodell des Schlosses und der Kirche zu Kleinniedesheim, von deren interessanter Entstehungsgeschichte der Gastgeber zu berichten wußte.

Nach Besichtigung der guten Stube zeigte Merkel ein besonderes Kleinod, welches sich hinter einer niedrigen Kellertür verbarg: dahinter ging es hinab in ein Kellergewölbe, welches nur zu besonderen Anlässen genutzt wird. Mit Kellerbar und offenem Kamin.

Im ersten Stock durften die Besucher einen Blick in die Amtsstube und Sitzungssaal werfen. Zu guter Letzt wollte man nun doch wissen, wo denn nun das Schlossgespenst sei, das jedes altehrwürdige Schloss beherbergt. Schmunzelnd gab Ewald Merkel preis, dieses hause in der Dachkammer des Eckturmes, dort sei es so gruselig, noch nicht mal er selbst traue sich da hin.

Danach machte sich die Wandergruppe wieder auf den Rückweg. Schon bald sah man die Kirchtürme von Horchheim und Wiesoppenheim und war wieder zeitig Zuhause in der warmen Stube.

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