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  • Di., 04. November 2025, 10:54 Uhr
    WORMS: Preview für die Nibelungenfestspiele 2026 gibt erste Einblicke

    Es wird „very british“

    Von links: Oliver Lansley, James Seager und Thomas Laue.
    Foto: Rudolf Uhrig

    Von Rudolf Uhrig› Erstaunlicherweise finden die Nibelungenfestspiele 2026 gar nicht in Worms statt. Also eigentlich schon, nämlich vor dem Kaiserdom. Aber sie beleuchten unter der Überschrift „Die Hunnenkönigin“ Kriemhild, die nach dem Tode ihres Gemahls Siegfried dem Werben von König Etzel (historisch Attila) nachgab, seine Frau wurde und im sogenannten „Hunnenreich“ (Ungarn) lebte. Sieben Jahre lang, bis sie dann an ihren Brüdern und Hagen von Tronje vernichtende Rache für den hinterhältigen und feigen Mord an Siegfried nahm. Diese sieben Jahre nimmt Autor Oliver Lansley unter die Lupe. 

    Am letzten Donnerstag lud die Nibelungenfestspiel gGmbH zur ersten Preview für das Stück 2026, das vom 17. Juli bis 2. August auf der Freilichtbühne vor dem Wormser Dom zu sehen sein wird, ins Wormser ein.

    Phantastische Ideen

    Die Nibelungen 2026 werden „very British“. In Zusammenarbeit mit der Londoner Theatercompagnie „Les Enfants Terribles“ werden Autor und Co-Regisseur Lansley – zusammen mit James Seager – das Drama als ein Spektakel mit markanter, visueller Ästhetik und innovativen Elementen, z.B. aus einem Puppenspiel, und mit Musik in Szene setzen. Eine theatralische Achterbahnfahrt, in deren Verlauf gezeigt wird, wie weit eine Figur zu gehen bereit ist, um Gerechtigkeit wiederherzustellen. Selbst wenn sie dafür die Welt in Flammen setzen muss.

    Durchaus eine ernste und traurige Geschichte, wie Frauen instrumentalisiert oder gar missbraucht werden, findet Oliver Lansley. Und trotzdem, bei all diesem „glom“, dieser Düsternis, braucht es ein Stück Humor. Schwarzen, englischen Humor. Eben die Sichtweise von außen, z.B. aus London?

    „Thomas Laue hat immer phantastische Ideen“, konstatierte Intendant Nico Hofmann. Gespannt darauf ist auch Oberbürgermeister Adolf Kessel, denn Worms ist durch die Festspiele in aller Munde; ein Imagegewinn, der auch finanziell der Stadtkasse guttut. Und so empfindet es auch Frank Schmidt, Gründer, Inhaber und Chef des Logistikunternehmens TST, denn er ist für die nächsten drei Jahre als Master-Sponsor mit von der Partie.

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