Mi., 19.08.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Ethereums „Merge“: Alles, was Sie wissen müssen

    Bild von Bastian Riccardi auf Pixabay

    Mit dem neuen Upgrade hat Ethereum die Mining-Ära verlassen und ist nun der größte Player im Proof of Stake-Verfahren geworden. Das heißt, die Rechenpower wird nicht durch die Energie der Miner gestützt, sondern durch die Einlagen - die Stakes - der Community. Die Zufallsauswahl auf Basis des eingebrachten Vermögens entscheidet, wer einen Block verifizieren darf.



    Die Auswirkung auf den Preis


    Auch wenn das Upgrade den Preis der Kryptowährung nach unten gedrückt hat, so ist man bei Ethereum überzeugt: Auf lange Sicht war es wichtig, dass Ethereum nun „grün“ wird - auf lange Sicht kann so auch der Preis der Kryptowährung steigen und mitunter demnächst das Allzeithoch vom November 2021, damals lag man bei 4.878 US Dollar, erreichen bzw. überspringen.


    Vor allem gibt es auch Prognosen, die die Kryptowährung schon bei über 10.000 US Dollar sehen. Da Prognosen aber keine Gewinngarantie sind, sollte man nur frei zur Verfügung stehendes Geld investieren und sich im Vorfeld mit den verschiedenen Online Trading Plattformen befassen, um so den für sich passenden Anbieter finden zu können.

    Ethereum braucht deutlicher weniger Energie


    Im Jahr 2012 haben Scott Nadal und Sunny King das Proof of Stake-Verfahren vorgestellt. Damals noch mit dem Ziel, den Energieverbrauch des Bitcoin zu senken. Während es bei Bitcoin keine Veränderungen gibt bzw. in absehbarer Zeit auch nicht geben wird, hat man sich bei Ethereum dafür entschieden, die sogenannte Beacon Chain mit dem alten Mainnet - Mining - zu verheiraten. Da bereits die Beacon Chain auf dem Proof of Stake-Verfahren beruhte, wusste man bei Ethereum, der Strombedarf wird um 99,95 Prozent sinken. Lag der Energieverbrauch bislang bei 85 TWh/Jahr, so wird er nun auf 0,06 TWh/Jahr geschätzt.

    Ethereum wird für Unternehmen attraktiver


    Getrieben durch interne sowie externe Anforderungen, müssen sich nun immer mehr Unternehmen den strengen ESG-Kriterien oder den SDGs der UNO unterwerfen. Setzt man auf neue Technologien, so gibt es Umweltverträglichkeitsprüfungen. Da der Energiebedarf durch das Proof of Stake-Verfahren um eben 99,95 Prozent reduziert werden kann, könnte das zur Folge haben, dass die Zahl der Unternehmen, die nun mit Ethereum arbeiten will, steigt. Eine steigende Nachfrage hätte in weiterer Folge auch einen Einfluss auf den Preis der Kryptowährung.



    Die Geschwindigkeit der Transaktionen ist leicht gestiegen


    Die Geschwindigkeit der Ethereum Blockchain ist um rund 10 Prozent gestiegen. Wurde bei Proof of Work das Ziel verfolgt, alle 13,3 Sekunden einen neuen Block zu schreiben, so liegt man nun bei 12 Sekunden.



    Keine günstigeren Transaktionsgebühren


    „The Merge“, so der Name des Upgrades, hatte aber nicht zur Folge, dass die Transaktionsgebühren günstiger geworden sind. Das war auch nicht der Plan. Bei „The Merge“ ging es um den veränderten Konsensmechanismus, nicht um die Erweiterung der Netzkapazität, sodass es (noch) keine günstigeren Gebühren gibt. Jedoch kann das eine oder andere nachfolgende Upgrade mitunter auch einen positiven Einfluss auf die Kosten haben.




    Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

    Was machen jetzt die Miner?


    Früher konnten die Minter gut von Ethereum leben. Mit dem London-Upgrade, als die Menge an neuen Coins reduziert wurde, war aber schnell klar, dass das Mining bei Ethereum keine Zukunft haben wird - „The Merge“ hat das Mining nun endgültig abgeschafft. Viele Miner haben sich deshalb entschlossen, auf das Staking umzusteigen.

    Jedoch muss man, wenn man beim Staking einen eigenen Validator Node betreiben will, mindestens 32 Coins der Kryptowährung haben. Das sind, wenn der Preis bei 1.400 US Dollar liegt, um die 44.800 US Dollar. Beim Minen lag die Einstiegshürde im Bereich der 500 Euro - so viel hat eine dafür benötigte Grafikkarte gekostet.



    Für bösartige Akteure kann es Strafen geben


    Das Mining mit dem hohen Energieverbrauch hat dazu geführt, dass Akteure mit bösen Absichten gar nicht erst versucht haben, hier einzugreifen. Der sehr hohe Energieverbrauch sowie die Kosten konnten das unterbinden. Das fällt bei Staking aber nun weg. Aus diesem Grund wurde das Slashing eingeführt. Das heißt, Validatoren, die Blöcke manipulieren oder falsch schreiben wollen, werden bestraft. Im schlimmsten Fall werden die 32 Coins (oder mehr) geblockt oder weggenommen.

    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1
    Anzeige Cecil Cycle KN18256Anzeige Tip SüdhessenAnzeige das Wormser
    Anzeige AmtsblattAnzeige TicketshopAnzeige 3 Füller 1