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Forschungsprojekt MADISA

Neue Forschungsgruppe samt Forschungsprojekt MADISA an der Hochschule Worms gestartet

Von links: Vizepräsident Prof. Dr. Henning Kehr, Prof. Dr. Jörg Keller von der FernUniversität in Hagen, Laura Hartmann, Prof. Dr. Steffen Wendzel von der Hochschule Worms. Foto: Dorothea Hoppe-Dörwald

Von links: Vizepräsident Prof. Dr. Henning Kehr, Prof. Dr. Jörg Keller von der FernUniversität in Hagen, Laura Hartmann, Prof. Dr. Steffen Wendzel von der Hochschule Worms. Foto: Dorothea Hoppe-Dörwald

Zum 1. Januar dieses Jahrs startete das Forschungsprojekt MADISA, das sich mit der IT-Sicherheit von Industriesteueranlagen befasst und eine kooperative Promotion ermöglicht. Es ist das erste Drittmittelprojekt der kürzlich ins Leben gerufenen Forschungsgruppe Netzwerksicherheit.

Angriffe auf Steueranlagen erkennen
Industriesteueranlagen bilden das Rückgrat der modernen Wirtschaft; sie steuern und überwachen sämtliche Prozesse diverser Wirtschaftssektoren vom Warentransport, über die Energieerzeugung, die Wasserwirtschaft, bis hin zur Produktion. Auf den Komponenten industrieller Steueranlagen werden dafür diverse, teils hoch sensible, Daten gespeichert, die von potenziellen Angreifern manipuliert werden können. In einer Zeit zunehmender Vernetzung gewinnt diese Gefährdung immer mehr an Bedeutung.

Betreiber von Steueranlagen unterstützen
Das Projekt MADISA (Maschinelle Angriffserkennung für Daten industrieller Steueranlagen) unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Steffen Wendzel soll zum einen den Beitrag leisten, genauere Vorstellungen davon zu erhalten, wo welche legitimen (also erwünschten und zugleich notwendigen) Daten für welche Zwecke auf Industriesteueranlagen hinterlegt werden und wie sich diese Daten über längere Zeit im laufenden Betrieb verändern. Zum anderen sollen darauf aufbauend bekannte und denkbare Angriffe festgestellt werden können.
Ziel des Projektes ist es, Betreiber von Industriesteueranlagen zu unterstützen, indem möglichst viele Angriffe rechtzeitig detektiert werden können. Es wird erwartet, dass die Projekterkenntnisse zu einer konkreten unternehmerischen Innovation führen und sowohl dem Wirtschafts- wie dem Wissenschaftsstandort Rheinland-Pfalz zugutekommen.

Durchführung des Projekts
Das Forschungsprojekt wird gemeinsam von der Hochschule Worms und der AUVESY GmbH, vertreten durch Dr. Thorsten Sögding, durchgeführt. Zudem wird projektbegleitend eine kooperative Promotion der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Laura Hartmann an der FernUniversität in Hagen unter Betreuung von Prof. Dr. Jörg Keller durchgeführt.

Förderung des Projekts
Das Projekt MADISA wird von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und dem Land Rheinland-Pfalz gefördert. Unterstützt wird es von der Hochschulleitung, dem Fachbereich Informatik, der Abteilung Forschung & Transfer sowie dem Zentrum für Technologie und Transfer (ZTT). Unter madisa.ztt.hs-worms.de sind weitere Informationen über das Projekt zu finden.

Forschungsgruppe Netzwerksicherheit gegründet
Ende letzten Jahres wurde eine neue Forschungsgruppe gegründet, die sich mit der IT-Sicherheit von Netzwerken und dem Internet der Dinge (IoT) befasst. Die Forschungsgruppe steht interessierten Studierenden offen. Unterstützt wird die Forschungsgruppe vom Fachbereich Informatik und Forschungsassistent Sebastian Zillien, in Zusammenarbeit mit dem ZTT. Webseite der Forschungsgruppe: https://www.hs-worms.de/fachbereiche/informatik/forschung/forschungsgruppe-netzwerksicherheit-nsrg/

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Geschrieben in Worms und Ortsteile

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