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Frühlingsboten kommen zurück

Der NABU Worms-Wonnegau e.V. informiert über den Schwalbenschutz / „Schwalben willkommen“ Auszeichnung

Die Mehlschwalbe sucht nach Materialien für den Nestbau. Foto: Estormiz

Die Mehlschwalbe sucht nach Materialien für den Nestbau. Foto: Estormiz

Der NABU hat eine Aktion „Schwalben willkommen“ ins Leben gerufen und zeichnet seit Jahren auch in Rheinland-Pfalz Haus- und Hofbesitzer aus, die Rauch- und Mehlschwalben an ihren Gebäuden nisten lassen. Als Kulturfolger hatten Mehl- und Rauchschwalben eigentlich in jedem Dorf, auf jedem Bauernhof und auch an geeigneten Gebäuden in Städten ihr Zuhause. Den Winter verbringen sie in Afrika und kommen von April bis September zum Brüten zu uns. In der warmen Jahreszeit kann man sie bei der Jagd nach Insekten beobachten.

Schwalben galten bei den Menschen seit jeher als Glücksbringer. Außerdem sind sie sehr nützlich. Eine Schwalbe vertilgt von April bis September täglich ca. 2500 Mücken und Fliegen. Pro Brut wird etwa 1 kg Insekten verfüttert. Schwalbenschutz hilft daher auch uns Menschen. Die Bestände der Rauch- und Mehlschwalben haben in den letzten Jahren konstant abgenommen. Hierfür gibt es viele Gründe:

Vor allem macht den Schwalben die Wohnungsnot sehr zu schaffen. Sie finden zum Bau ihrer Nester oft kein geeignetes Nistmaterial mehr, lehmige Pfützen sind bei uns selten geworden. Durch nicht so gut geeignetes Nistmaterial haften die Nester schlecht und fallen oft herunter. Man kann den Schwalben auch durch das Anbringen von Kunstnestern helfen. Kunstnester können u.a. über den NABU bezogen werden.

Zerstörung der Nester
Nicht zuletzt leiden die Schwalben unter der zunehmenden Zerstörung ihrer Nester. Weil viele Menschen Wert auf makellose Sauberkeit legen, werden die Nester oft mutwillig zerstört. Gegen Verschmutzung hilft ein im Abstand von mind. 50 cm unter dem Nest angebrachtes Kotbrett.

Nach Bundesnaturschutzgesetz ($ 44 Art.1 Abs.3) ist es verboten die Nester zu zerstören, auch außerhalb der Brutzeit. Wenn man Schwalbennester am Haus hat, ist es deshalb bei anstehenden Renovierungen ratsam sich vor Beginn der Maßnahme mit der Unteren Naturschutzbehörde in Verbindung zu setzen. Auch kann man sich beim NABU Worms-Wonnegau e.V. melden um eine Lösung zu finden die beiden Seiten hilft, den Menschen und den Schwalben.

Alle, die Schwalben auf dem Grundstück haben, können Sie sich für die Auszeichung „Schwalben willkommen“ bewerben. Man bekommt dann eine Urkunde und eine schöne Plakette. Bewerben kann man sich bei Waltraud König, Telefon 06352/789972 oder bei der NABU-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe, Langgasse 91, 55234 Albig, Telefon 06731/547566

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Geschrieben in Aus dem Nibelungenland

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