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10.14 Uhr | 25. November 2021

Gelungener Arbeitseinsatz für Kulturdenkmäler und Natur

BUND Osthofen: Pflegearbeiten auf dem historischen Gräberfeld des Bergfriedhofs in Osthofen

Von Efeu und Moos befreite alte Kulturdenkmäler auf dem Bergfriedhof Osthofen. Gelungener Arbeitseinsatz für Kulturdenkmäler und Natur. Foto: Dennis Schmitt

Von Efeu und Moos befreite alte Kulturdenkmäler auf dem Bergfriedhof Osthofen. Gelungener Arbeitseinsatz für Kulturdenkmäler und Natur. Foto: Dennis Schmitt

Nach der Corona-bedingten Zwangspause 2020 führten Mitglieder des Kulturnetzwerks Osthofen e.V. – darunter auch Stadtbürgermeister Thomas Goller – mit tatkräftiger Unterstützung der Aktiven der BUND Ortsgruppe Osthofen schonende Pflegemaßnahmen und Ersatzpflanzungen im historischen Gräberfeld des Bergfriedhofs durch. Auch die Friedhofsmitarbeiter Rene Mücke und Uwe Walter haben tatkräftig mitgeholfen.

Es wurden Reste der abgestorbenen historischen und über 100 Jahre alten Buchsbäume abgeräumt sowie Bäume und Sträucher nachgepflanzt, die vom BUND gestiftet wurden – darunter eine große Eibe und Liguster-Solitärpflanzen. Die alten Kulturdenkmäler wurden von Efeu, Moos und bedrohlich nah stehenden Ästen befreit.

Erstaunlich war, wie trocken der Boden ab etwa 20cm Tiefe war. Trotz relativ feuchtem Sommer und nassem Herbst ist das kein gutes Zeichen für den kommenden Sommer. Das wird den ein oder anderen Gießeinsatz bedeuten.

Bereits seit 2013 finden gemeinschaftliche Pflegemaßnahmen statt. Eine regelmäßige und nachhaltige Pflege ist notwendig. Viele historische Grabmäler konnten so vor der Zerstörung durch Efeu, Moos und herabfallende Äste bewahrt werden, einige wurden unter den Laubschichten auch ganz neu entdeckt. Bäume und Sträucher werden regelmäßig nachgepflanzt. Sie bieten Vögeln, Insekten, Spinnen und vielen anderen Tieren einen Lebensraum.

Zum Abschluss der Pflegearbeiten gab es wie immer einen kleinen Imbiss mit Gelegenheit zum Gedankentausch.

Weitere Informationen beim BUND Osthofen unter https://wonnegau.bund-rlp.de sowie Ronald Schmitt unter E-Mail ronald.schmitt@bund-rlp.de

 

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