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Gemeinsam Wohnen und selbstbestimmt Älter werden

Dritter Workshop mit der Landesberatungsstelle Neues Wohnen Rheinland-Pfalz über die Wohsituation der der VG Eich

Das Podium des Workshops „Gemeinsam Wohnen und selbstbestimmt Älter werden".

Das Podium des Workshops „Gemeinsam Wohnen und selbstbestimmt Älter werden“.

Unter dem Motto „Gemeinsam Wohnen und selbstbestimmt Älter werden“ veranstaltete der Seniorenbeauftragte der VG Eich, Werner Krebs, mit Unterstützung des Verbandsbürgermeisters die dritte Veranstaltung mit der Referentin Berit Herger von der Landesberatungsstelle Neues Wohnen Rheinland-Pfalz (LZG). In den beiden ersten Veranstaltung wurde die Wohnsituation in der VG Eich beleuchtet: Etwa 96 % der Einwohner wohnen in Ein-oder Zweifamilienhäuser, es ist fast jeder 5. Bürger über 65 Jahre und der Zuzug aus dem städtischen Umfeld ist positiv wie die Ausweisung der Baugebiete bestätigen. Die Umfrage ergab bei den Zuhörern, dass jeder eine noch zu große Wohnung oder Haus hat und bereit wäre, sich zu verkleinern. Aus 100 bis 150 m² können gerne auch ca. 70 m² werden. Es wurden Alternativ-Modelle vorgestellt und welche Zuschüsse es seitens altersgerechter Umbauten gibt. Es war klar, dass niemand der Anwesenden sich vorstellen konnte, in ein Altersheim zu gehen. Sogenannte Wohn-Pflege-Gemeinschaften sind wünschenswerte Perspektiven mit eigenverantwortlichem Wohnen und Altern. Viele der Anwesenden waren bereit, sich zu verkleinern jedoch nicht auf alle bisherigen Annehmlichkeiten zu verzichten.

Gute Versorgung

In dieser dritten Veranstaltung sollten die Seniorinnen und Senioren in dem Workshop berichten, was im Dorf in der VG Eich gut ist und was noch verbessert werden muß. Sehr gut ist die Versorgung, wie bereits im letzten Jahr beim Seniorenfragebogen in der VG ermittelt, die medizinische Versorgung (jeder Ort mit Hausarzt), mit Apotheken, Bäcker, Metzger oder sozialen Treffs. Nicht jeder Ort hat einen Discounter und Zugang zum zufriedenstellenden Personennahverkehr. Hier ist Verbesserungsbedarf. Dennoch sind die meisten in ihrem Umfeld sehr zufrieden, denken aber an wohnlicher Veränderung in Zukunft.

Berit Herger berichtete über die Möglichkeit ihrer Unterstützung, z.B. Zuschüsse für ein barrierefreies Bad oder Beratung für neue Wohnprojekte: Coaching der Bewohnergruppe, Gründungsberatung für Demenz- und Pflege-WGs und Beratung zur Gründung von Dienstleistungen nach Pflegegesetz §45 SGB XI.
Die Gemeindeschwester Plus, Sabine Scriba berichtete aus Ihrer Erfahrung in der VG Eich mit der Generation 80+ die teils mit geringer Unterstützung zurecht kommt aber diese Hilfe gerne annimmt. Sie bestätigte die Erfahrungen der LZG der älteren Generation.

Erweiterung des Geriatrium

Der Eicher Hausarzt Dr. med. Hölker aus dem Podium betreibt das Geriatrium in Eich und informierte die Zuhörer*innen über das anstehende Projekt seiner Erweiterung:
Ca. 20 Seniorenwohnungen mit Service- und Pflegeangeboten, ca. 10 Wohnungen für jüngere, wie Alleinerziehende, Azubis oder Sonstige, dazu Tagespflegeeinrichtung (~12 Gäste) und Dementenwohngruppe (ca. 8-12 Bewohne; evtl. ambulant betreut).
Die Wohnungen sind barrierefrei, alle über einen offenen zentralen Eingang, verglast und mit offenem Treffpunkt. Die Größe der Wohnungen variieren von 50 bis 80 m² und auf Wunsch auch bis 120 m² mit Aufzug. Diese sind zu mieten oder auch an Investoren zu verkaufen und weiter zu vermieten. Hölker wird nach konkreter Planung mit seinem Architekten zeitnah darüber berichten.

Zum Ende der nahezu 2-stündigen Veranstaltung berichtete Bemsch, vom LZG, über die Pflegeleistung über 125 € pro Monat für eine Haushalts- oder Putzhilfe.
Als Abschluss des Workshops bedankten sich die Anwesenden mit Applaus bei dem Podium und in Vertretung für Bürgermeister Abstein übergab Krebs den Damen einen Frühlingsstrauß und den Herren ein Weinpräsent.

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Geschrieben in VG Eich

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