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16.37 Uhr | 6. Oktober 2021

Generationenwechsel im Stadtvorstand

WORMS: Stephanie Lohr, Waldemar Herder und Timo Horst treten ihre Ämter für acht Jahre an

Die neue Bürgermeisterin von Worms Staphanie Lohr (Mitte) sowie Timo Horst (links) und Waldemar Herder traten heute für die Dauer von acht Jahren ihre Ämter an. Foto: Florian Helfert

Die neue Bürgermeisterin von Worms Stephanie Lohr (Mitte) sowie Timo Horst (links) und Waldemar Herder wurden heute, für die Dauer von acht Jahren, als Beigeordnete ernannt. Foto: Florian Helfert

VON FLORIAN HELFERT UND VERA BEIERSDÖRFER – Stephanie Lohr, Waldemar Herder und Timo Horst sind am heutigen Mittwoch im Stadtrat auf die Dauer von acht Jahren als Beigeordnete beziehungsweise als Bürgermeisterin der Lutherstadt ernannt worden. Das Wohl der Menschen im Blick und die Liebe für diese Stadt im Herzen möchte sich Stephanie Lohr Vertrauen, Zusammenhalt und Verantwortung widmen. Worms, so Timo Horst im Anschluss, habe es verdient, dass man gemeinsam für eine gute Zukunft kämpfe. „Ich denke, ich habe einen guten Job gemacht“, kommentierte Waldemar Herder seine Wiederwahl – um im gleichen Atemzug all seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für deren immenses Engagement zu danken.

Oberbürgermeister Adolf Kessel nannte den heutigen Mittwoch einen Tag, mit dem zugleich ein Generationenwechsel verbunden ist. „Frau Stephanie Lohr wurde zur Nachfolgerin von Herrn Hans-Joachim Kosubek in die Funktion der hauptamtlichen ersten Beigeordneten gewählt. Damit ist sie zugleich die erste Frau im Amt als Bürgermeisterin unserer Stadt. Liebe Stephanie, du schreibst also jetzt bereits Geschichte“.  Lohr, Herder und Horst, die heute auf die Dauer von acht Jahren ernannt wurden,  übernehmen ein Amt, das viel Zeit, Energie und Mut erfordere, aber auch viel Freude und Erfüllung bereite, so der Oberbürgermeister. „Ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam gute Entscheidungen treffen werden und Lösungen finden, um das Beste für Worms zu erreichen.“

Vertrauensvoll und kritisch

Stephanie Lohr, die  am 7. Juli mit einer parteiübergreifenden Mehrheit des Stadtrates zur Bürgermeisterin  der Stadt gewählt wurde, bedankte sich für „diesen Vertrauensvorschuss“. Dieses Zutrauen sei seither zusätzlicher Ansporn für sie gewesen. „Ich werde mein Bestes geben, um Ihren Erwartungen gerecht zu werden und dieser Stadt eine gute Bürgermeisterin zu sein.
Mir ist bewusst, es gibt viel zu tun und die Erwartungen an mich sind hoch. Ganz sicher nicht, weil in der Vergangenheit alles schlecht war, sondern weil wir in sehr herausfordernden Zeiten leben. Der Stadtrat ist Entscheider, Interessenvertreter und Stimmungsbarometer in dieser Stadt. Ich wünsche mir, dass wir über die Fraktionen hinweg Formate und Räume finden, in denen wir Themen offen, vertrauensvoll und kritisch diskutieren“.

Als Dezernentin verstehte sie sich als Bindeglied zwischen dem Rat und der Verwaltung, aber auch als Übersetzerin zwischen politischen Wünschen und rechtlich sowie finanziell Machbarem. „Dabei wird es mir vermutlich nicht gelingen, alle Ihre Wünsche zu erfüllen und es jedem immer Recht zu machen. Aber ich sage Ihnen zu, dass ich Ihnen ein offener sowie streitbarer Gesprächspartner beim Ringen um die beste Lösung für unsere Stadt sein werde. Vertrauen, Zusammenhalt, Verantwortung übernehmen. Das Wohl der Menschen im Blick und die Liebe für diese Stadt im Herzen. Liebe Mitglieder des Stadtrats, liebe Wormser, ich freue mich darauf, ab November loszulegen. Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen und hoffe auf Ihre Unterstützung. Denn Zaubern kann ich nicht, aber ich verspreche Ihnen hart für diese Stadt zu arbeiten“, so die frisch gebackene Bürgermeisterin.

Demut und Respekt

Timo Horst wurde zum hauptamtlichen Beigeordneten gewählt und tritt damit die Nachfolge von Uwe Franz an. Die heutige Ernennung begreift der gebürtige Wormser als besonderes Ereignis: „Ich gehe mit Demut und großem Respekt vor der Dimension der Aufgabe in dieses Amt. Es ist ein Balanceakt, die politischen Visionen umzusetzen, dabei den Ansprüchen nach Information und Partizipation der Bürger gerecht zu werden und gleichzeitig die Möglichkeiten der Verwaltung nicht zu überschreiten. Ziel muss es sein, dass wir in den kommenden Jahren Worms weiterentwickeln und voranbringen.“

Waldemar Herder, darf noch weitere acht Jahre als Beigeordneter für die Stadt Worms wirken. Der Stadtrat hatte ihn in seiner Sitzung am 7. Juli 2021 als Beigeordneten in seinem Amt bestätigt.

Lesen Sie mehr hierzu in der Samstagsausgabe des Nibelungen Kuriers

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Geschrieben in Worms und Ortsteile

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