
Bei hochsommerlichen Temperaturen gab es Neuwahlen beim Vorstand des Hochheimer Heimat- und Kulturvereins. In ihrem Tätigkeitsbericht erinnerte die Vorsitzende Maria Hilberg an die Führungen, für die Raimund Sürder und Bernd Rauh verantwortlich waren. Beim anschließenden Beisammensein gab es lobende Worte, was dieser kleine Verein mit 79 Mitgliedern auf die Beine stellt.
Sehr stolz zeigt sich der Verein auf sein Schreinermuseum mit dem Alleinstellungsmerkmal, das einzige dieser Art in Deutschland zu sein. Seine Aufgabe sieht der Verein darin, die Geschichte Hochheims zu bewahren durch Führungen, Vorträge oder Spenden für Kulturdenkmäler.
So wurde zuletzt im Ortsbeirat ein Prüfantrag beschlossen, dass man gemeinsam mit Warmaisa und dem Hochheimer Heimat- und Kulturverein eine Stele und Informationstafel errichten möchte für die jüdischen Möbelfabrikanten Gusdorf, um an ihr Schicksal zu erinnern, aber auch um auf das ehemalige Schreinerdorf aufmerksam zu machen.
Bei den Neuwahlen wurde einstimmig Maria Hilberg wieder als Vorsitzende gewählt, Petra Brandes ist ihre Stellvertreterin. Manfred Oppmann wird in Zukunft die Kasse verwalten. Beisitzer sind Claudia Frieß, Renat Kollmitz, Bernd Rauh, Dieter Gleim, Ernst-Walter Klunk und Raimund Sürder.
Die Vorsitzende Maria Hilberg bedankte sich mit einem Gutschein bei Dieter Gleim, der als 2. Vorsitzender ausscheidet und bei Renate Kollmitz, die lange die Kassiererin war. Beide bleiben aber dem Verein als Beisitzer erhalten.
Das Schlusswort hatte Raimund Sürder, der sich bei der Vorsitzenden, dem ehemaligen 2. Vorsitzenden und der ehemaligen Kassiererin für die geleistete Arbeit bedankte. Er lobte die harmonische Stimmung, die in diesem Verein zu spüren ist und dass alle mit Herzblut sich für den Verein engagieren.
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