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12.50 Uhr | 13. September 2019

„Großer Stern des Sports“ in Mainz verliehen

"OSCAR DES BREITENSPORTS": Mainzer Volksbank, Volksbank Alzey-Worms und Sportbund Rheinhessen ehren 22 Vereine

37sa19_3_jb11 , BU: Joachim Friedsam (Geschäftsführer Sportbund Rheinhessen / von links), Günter Beck (Bürgermeister Mainz), Laurent Schmidt (Siegerverein Hessen Kim-Chi Wiesbaden), Uwe Abel (Vorsitzender des Vorstands Mainzer Volksbank), Armin Bork  (Vorstandssprecher Volksbank Alzey-Worms), Peter Rickes und Monika Lachnit (beide TV Leiselheim), Uwe Franz (Sportdezernent Stadt Worms) und Kai Steuerwald (Siegerverein Nordpfalz Spielvereinigung Gauersheim) nach der Preisverleihung. Foto: Mainzer Volksbank

Von Links: Joachim Friedsam (Geschäftsführer Sportbund Rheinhessen), Günter Beck (Bürgermeister Mainz), Laurent Schmidt (Siegerverein Hessen Kim-Chi Wiesbaden), Uwe Abel (Vorsitzender des Vorstands Mainzer Volksbank), Armin Bork  (Vorstandssprecher Volksbank Alzey-Worms), Peter Rickes und Monika Lachnit (beide TV Leiselheim), Uwe Franz (Sportdezernent Stadt Worms) und Kai Steuerwald (Siegerverein Nordpfalz Spielvereinigung Gauersheim) nach der Preisverleihung. Foto: Mainzer Volksbank

Mit einer wertvollen Initiative in der Nordpfalz bestach die Spielvereinigung Gauersheim, die den „Neuen Sport- und Spielepark für Gauersheim und die umliegenden Gemeinden“ vorstellte. Besonders  beachtenswert ist, dass die neue Sportanlage für Jung und Alt und unabhängig von einer Vereinsmitgliedschaft für jedermann geöffnet ist. Gesundheit für alle steht dabei im Vordergrund. Damit stehen die drei Siegervereine fest, die es nun ins Landesfinale geschafft haben. 

Vereine überzeugen mit ideenreichen Initiativen

Insgesamt bewarben sich 47 Vereine um den bronzenen Stern. Die Jury, bestehend aus Vertretern des Sportbund Rheinhessen, der städtischen Sportverwaltung, prominenten Sportlern, der lokalen Medien sowie beider Banken, sichtete die Einreichungen, diskutierte die Projekte und platzierte sie. 22 Vereine freuten sich jetzt über ihre vordere Platzierung und damit über einen attraktiven Geld- und Sachpreis, der ihnen von den Vorstandssprechern der beiden Banken, Armin Bork und Uwe Abel, sowie dem Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, Joachim Friedsam, überreicht wurde. Sie hoben in ihren Reden die Gemeinnützigkeit der Projekte und der Menschen sowie die ideenreichen Initiativen für die Gemeinschaft hervor.

Der Vorsitzende des Vorstands der Mainzer Volksbank, Uwe Abel, lobte diesen Einsatz in seiner Ansprache: „Die Arbeit der Vereine wird oft auf den Sport und dessen Wettbewerbe reduziert. Bei den Sternen des Sports sieht man dagegen die anderen Facetten, die der Sport noch zu bieten hat und von dem die gesamte Gesellschaft in großem Maße profitiert. Das ist ein großartiges Engagement.“

Der Vorstandssprecher der Volksbank Alzey-Worms, Armin Bork, zeigte sich ebenfalls beeindruckt: „Das besondere Engagement, das wir hier sehen, verdient das Licht der Öffentlichkeit. Unsere ‚Sterne des Sports‘ sind mehr als nur ein Geldpreis. Sie sind Anerkennung und ein Dankeschön für alle, die sich für die Belange ihrer Mitmenschen einsetzen. Unsere Siegerehrung ist eine Verneigung vor diesen Leistungen.“

Joachim Friedsam, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, fügte an: „Heute sehen wir die geballte soziale Kraft des Sports und seiner Sportvereine. Ihr großes Engagement ist ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Die Auszeichnung durch die Sterne des Sports hebt dieses Engagement zurecht auf eine große Bühne. In unserer Region haben wir wieder viele gute Beispiele, wie sehr die Vereine und deren Mitglieder in die Gesellschaft wirken.“ 

 In einem Talk zu Beginn hoben die Sportdezernenten Günter Beck für Mainz als auch sein Wormser Kollege Uwe Franz die Bedeutung des sozialen Engagements der Sportvereine in den Sozialräumen deutlich hervor und lobten die kreativen und wichtigen Projekte der Vereine. Sportbund-Geschäftsführer Friedsam betonte, „ohne die Leistungen der Sportvereine vor Ort wäre in den Kommunen vieles nicht möglich. Vieles geht weit über den reinen sportlichen Betrieb hinaus. Die Sterne des Sports würdigen das zu Recht im Besonderen.“

 Drei Regionalsieger mit Bronze-Stern geehrt

Der TV 1863 Worms-Leiselheim, der Judo-Club Kim-Chi Wiesbaden und die Spielvereinigung Gauersheim haben als Regionalsieger des „Großen Sterns des Sports“ in Bronze im kommenden November die Chance, auf ihrer jeweiligen Landesebene den „Großen Stern des Sports“ in Silber und damit weitere 2.500 Euro für ihre Vereine zu gewinnen. Auf Bundesebene kämpft der Silberpreisträger dann weiter um Gold, womit eine Prämie von 10.000 Euro verbunden ist. Die Preisverleihung findet Anfang 2020 mit einer feierlichen Gala in Berlin mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel oder dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier statt.

Was sind die „Sterne des Sports“?

Die „Sterne des Sports“ haben sich zu einem bundesweiten, gesellschaftspolitischen Event entwickelt, alljährlicher Höhepunkt ist die Auszeichnung des „Großen Sterns des Sports“ in Berlin. Der „Oscar des Breitensports“ wird seit 2004 von den Volksbanken Raiffeisenbanken und dem DOSB ausgeschrieben. Ausgezeichnet wird das soziale Engagement von Vereinen, zuerst auf Kreisebene, die jeweiligen Sieger treten dann auf Landesebene an. In Berlin treffen sich schließlich die Sieger der Länder und machen den Bundessieger aus. Rheinhessen schaffte in den vergangenen acht Jahren immerhin fünf Mal den Sprung ins Bundesfinale und erreichte dort neben Platzierungen auf dem Siegerpodest stets Plätze im Vorderfeld.

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Geschrieben in Sport, Sport-Mix

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