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11.15 Uhr | 2. August 2022
PROBELAUF: Worms führt ein Hitzetelefon ein / Teil des Hitzeaktionsplans

Gut informiert durch die heißen Tage kommen

Nicht nur in diesem Jahr zeigt das Thermometer tagelang über 30°C an und auch die Nächte verschaffen keine große Abkühlung. Diese extreme Hitze birgt für ältere Menschen besondere Gesundheitsrisiken, die frühzeitige Vorsorge nötig machen. Deshalb hat die Stadt Worms im Rahmen ihres Hitzeaktionsplans nun ein Hitzetelefon an den Start gebracht. Es soll bei Hitze die Bürgerschaft informieren.

„Wer gut informiert ist, kommt besser durch Hitzewellen. Und genau hier setzt das Wormser Hitzetelefon an“, ruft Bürgermeisterin Stephanie Lohr alle Wormserinnen und Wormser auf, das kostenfreie Angebot zu nutzen. Das Hitzetelefon richtet sich überwiegend an ältere Menschen, die alleine leben und entsprechende Informationen über bevorstehende Hitzewellen sowie Tipps zum Hitzeschutz nicht über Angehörige, Nachbarn oder Einrichtungen vor Ort erhalten.

Alle Nutzerinnen und Nutzer erhalten bei Hitzewarnung durch den Deutschen Wetterdienst einen Anruf durch Ehrenamtliche, bestehend aus Mitgliedern des Wormser Seniorenbeirats. Im persönlichen Gespräch informieren diese über die Hitzewarnung sowie bei Bedarf zu allgemeinen Hitzetipps.

Das Angebot stellt die Abteilung „Umweltschutz und Landwirtschaft“ sowie die „Fachstelle für Senioren und Inklusion“ der Stadt Worms in Kooperation mit dem Seniorenbeirat und dem Gesundheitsamt Alzey-Worms bereit. „Auch wenn der Sommer bereits fortgeschritten ist, möchten wir bereits in diesem Jahr loslegen und im August und in den ersten beiden Wochen im September einen ersten Probelauf starten und damit die Grundlage für den nächsten Sommer legen“, erläutert Karin Drach, stellvertretende Vorsitzende des Seniorenbeirats der Stadtverwaltung Worms.

Vorbild Kassel

Abgeschaut hat sich die Stadt Worms das Hitzetelefon bei der Stadt Kassel: „Das Rad muss nicht immer neu erfunden werden. Von gut funktionierenden Praxis-Beispielen aus anderen Städten gibt es immer vieles zu lernen und auf die eigene Stadt zu übertragen“, so Selma Mergner, Klimaschutzmanagerin der Stadt Worms von der Abteilung „Umweltschutz und Landwirtschaft“. In Kassel gibt es das Hitzetelefon bereits seit zwölf Jahren. Die Erfahrungen dort zeigen, dass die Nutzerinnen und Nutzer den Service sehr schätzen.

Das bereits freigeschaltete Hitzetelefon in Worms bietet seinen Service in diesem Jahr noch bis zum 15. September. Jeder, der Interesse an Informationen durch das Hitzetelefon hat oder selbst das Hitzetelefon ehrenamtlich betreuen will, kann sich per E-Mail oder telefonisch bei der Klimaschutzmanagerin Selma Mergner (selma.mergner@worms.de, 06241 853-3501) melden.

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Geschrieben in Worms und Ortsteile

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