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Herbst-Wanderwoche mit mehreren „Highlights“

Pfälzerwald-Verein Worms reiste nach Burghausen/Oberbayern

Die Eiskapelle am Fuße der Watzmann-Ostwand.

Mit 40 Personen reiste der Verein unter der Leitung des Wanderfreundes Jochen Rausch nach Burghausen an der Salzach. Die Flussmitte bildet die Grenze zwischen Bayern und Österreich. Die Burganlage über der Altstadt ist mit 1.051 m weltweit die längste der Welt. Auch durch die jährlich stattfin-dende internationale Jazzwoche ist das Städtchen bekannt. Die „Street of Fame“ in der Altstadt erinnert an internationale Jazzgrößen.
Der Verein erwischte noch eine Woche mit herrlichem Sonnenschein, so dass es ihnen Vergnügen bereitete, sich im Freien zu bewegen bzw. zu wandern, um die schöne Natur zu genießen. Aber natürlich kam auch die Kultur nicht zu kurz.
Am Anfahrtstag bekamen alle unterwegs ein leckeres Frühstück, und bei einem Aufenthalt in Ulm gab es die Gelegenheit, das Fischerviertel sowie das Münster zu besuchen und/oder ein gutes Eis zu genießen und einfach in der schönen Umgebung die Seele baumeln zu lassen.
Nach dem Frühstück fuhr der Pfälzerwald-Verein in die bayrische Landeshauptstadt München. Zwei Stadtführerinnen warteten dort, mit denen sie eine Stadtrundfahrt
mit abschließendem Stadtrundgang machten.
Auf dem Viktualienmarkt lockten die Verkaufsbuden und auch zahlreiche Biergärten zu einem kleinen Oktoberfest.

Der dritte Tag begann mit einer Fahrt in den Nationalpark Berchtesgaden, an und auf dem Königsee. Der Verein kamen auch in den Genuss des unvermeidlich vor-geführten Echos. Mit dem Boot fuhr die Truppe die Halbinsel St. Bartholomä an, auf der sich die Ende des 17. Jahrhunderts erbaute weltbekannte Wallfahrtskapelle in ihrer heutigen Gestalt befindet. Von dort aus wurde eine Wanderung in die Ostwand des Watzmannes zur Eiskapelle angeboten. Fünf Wanderer standen dann schließlich vor der Höhle, die aber nicht zum Hinein-gehen aufforderte, da sie einsturzgefährdet ist. Jeder Pfälzerwäldler hatte die Möglichkeit, seinen Weg zu finden. Es gab viele Möglichkeiten. In den proppen-vollen Biergärten traf man sich dann abschließend zu einem Bier und einer Vesper.

Am nächsten Tag wurde der Verein nach Prien am „Bayrischen Meer“, dem Chiemsee, gefahren. Von dort starteten sie mit einem Chiemsee-Dampfer zur Herreninsel. Per Pedes und auch mit der Kutsche gelangten die Bildungs-hungrigen zum Schloss Herrenchiemsee mit seiner barocken Pracht. Hier wurde man durch die Prunkräume des Märchenkönigs Ludwigs II. geführt. Das Abbild des Versailler Schlosses ließ der Bayernkönig seit 1878 errichten, wurde allerdings nie vollendet. Es ist der letzte und prunkvollste Bau von Ludwig II.
Danach konnte man auf der Terrasse des Schloss-Cafés sitzen, die grandiosen Wasserspiele bestaunen oder durch den Park gehen. Wer wollte, konnte auf dem Weg zurück zur Schifffahrts-Anlegestelle noch das Augustiner-Chorherren-stift (Altes Schloss) mit seinen historischen Schauräumen besuchen.

Altötting, bedeutendster Marienwallfahrtsort Deutschlands seit mehr als 500 Jahren, war das nächste Ziel am fünften Tag. Die 17-km-Strecke von Burghausen nach Altötting wurde von einigen Wanderern unter die Wander-stiefel genommen, die anderen kamen mit dem Bus. Dort im geistlichen Zentrum Bayerns angekommen, haben alle in einem historischen Gasthaus die Weißwurst-Mahlzeit eingenommen. Fazit: „So gute Weißwürste hatten wir noch nie vorher gegessen“. Nach dieser sehr gemütlichen Runde konnte jeder für sich die Kirchen und Museen auf dem Kapellplatz und drumherum besuchen.

Am vorletzten Tag wurde die Burganlage von Burghausen erkundigt. Von einer Magd und einem Landsknecht in historischer Tracht wurden der Verein am Eingangstor empfangen, in zwei Gruppen eingeteilt und jeder erfuhr von seiner „historischen Person“ Vielfältiges.
Danach konnte jeder runter ins Städtchen gehen, etwas essen, sich die Kirchen usw. sowie die in großen Teilen noch erhaltene Altstadt ansehen. Abends gab es noch ein „Event“: ein Rittermahl. Heiter, mit einem umgebundenen Lätzchen hantierten alle mit einem großen Holzspatel, Messer und Händen.

Am siebten Tag, und somit auch der Letzte Tag, erfolgte die Rückreise. Nach einem guten Frühstück starte der Verein wieder in Richtung Heimat. Nördlich von München liegt das Benediktinerkloster Scheyern, welches noch ansteuert und von außen besichtigt wurde. In der Klosterschenke genießte jeder nochmal Weißwürste und ein gutes Bier.

Wandern, Natur und Kultur. Für jeden war etwas dabei. Die Reise ließ keine Wünsche offen, und auch die Mitreisenden, die nicht so gut zu Fuß waren, kamen mit dem Busfahrer, R. Haselbauer, auch immer gut an den Zielort.

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Geschrieben in Worms und Ortsteile

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