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„Ihr seid wieder zuhause angekommen“

ERNST-LUDWIG-SCHULE: Generalsanierung nach 4 Jahren abgeschlossen / Unterricht findet ab diesem Schuljahr nicht mehr in Containern statt

Die Ernst-Ludwig-Grundschule ist nun offiziell wieder geöffnet. Foto: Ina Pohl

Die Ernst-Ludwig-Grundschule ist nun offiziell wieder eröffnet. Foto: Ina Pohl

VON JASMIN BRODDA | „Herzlich Willkommen, ihr lieben Leute, in unserer Schule begrüßen wir Euch heute.“ Mit dem Text dieses Liedes eröffneten die Schüler der Ernst-Ludwig-Schule die Einweihungsfeier der sanierten Grundschule. Die im Jahr 1905 erbaute Schule, die aber erst seit 1977 eine Grundschule ist und unter Denkmalschutz steht, bekam 2013 eine Brandschutzsanierung. In den Sommerferien 2015 sollte dann der zweite Bauabschnitt folgen, der für vier Wochen angesetzt war. Während dieser Zeit wurde aber ersichtlich, dass viel mehr gemacht werden musste als geplant und so wurde eine große Baumaßnahme in die Wege geleitet. 

Unterricht in Containern

Dadurch, dass sämtliche Gebäudeteile erneuert werden mussten, wie Oberbürgermeister Adolf Kessel berichtete, musste die Schule schnell reagieren. Es war klar, dass der Unterricht nach den Sommerferien nicht in den Klassenräumen stattfinden konnte. Aus diesem Grund wurden alle Unterrichtsmaterialien in Container auf das Grundstück der Staudinger Schule gebracht. Täglich gab es einen Bustransport in Zusammenarbeit mit der Firma „Dürk Reisen“, der über 200 Kinder aufgeteilt in vier bis fünf Bussen vor- und nach dem Unterricht transportierte. Anfangs teilten sich die Grundschüler den Schulhof und die Toiletten mit den Schülern der Staudinger Schule, später bekamen sie aber ihre eigenen Anlagen. Die Turngemeinde 1846 Worms e.V. und das Rudi-Stephan-Gymnasium stellten den Schülern der Ernst-Ludwig-Schule ihre Sporthallen zur Verfügung, damit auch der Sportunterricht nicht entfallen musste. 

„Tag der Freude“

Nach über vier Jahren Unterricht in Containern, können die rund 240 Schüler ab diesem Schuljahr mit ihren Lehrern das sanierte Gebäude wieder betreten und benutzen, was ein Grund zum Feiern ist. „Ihr seid wieder zuhause angekommen“, äußerte Adolf Kessel erfreut. Auch Staatssekretär Hans Beckmann deutete an, dass es ein „Tag der Freude“ sei. Des weiteren berichtete er davon, dass die Schulleitung und Lehrer eine große Herausforderung angenommen und engagierte Arbeit geleistet haben. „Es war aber auch eine logistische und finanzielle Herausforderung“, so Beckmann und geht damit auf die Bemerkung Kessels ein, der von einer Kostensumme von 9,1 Millionen Euro sprach. Das Land bezuschusste 1,325 Millionen Euro. Der Staatssekretär ist sich sicher: „Die Kosten wurden gut angelegt. Das Geld wird in die Bildung und Förderung investiert.“

Scheck für Ausstattung überreicht

Die Grundschüler lernen ab dieser Woche in neuen Klassenräumen mit technischer Ausstattung und können die sanitären Anlagen benutzen. An der Turnhalle und dem Schulhof wird momentan noch gearbeitet. Dinge, die von den Schülern wahrscheinlich eher nicht wahrgenommen werden, aber trotzdem zu den Baumaßnahmen gehörten, die von Bauleiterin Ursula Awenius-Regente überwacht wurden, sind die energetische Optimierung und die Erneuerung der Fassade. Zur Freude der Schulleiterin kann die Ausstattung der über 100 Jahre alten Schule noch erweitert werden. Dies ist möglich durch einen Scheck von 1000 Euro, der im Namen der Ministerin Dr. Stefanie Hubig, von Staatssekretär Hans Beckmann überreicht wurde.

Nachdem die Schüler die Feier mit ihrem Willkommenslied eröffnet haben, berichtete Adolf Kessel von den Details der Generalsanierung. Foto: Ina Pohl

Nachdem die Schüler die Feier mit ihrem Willkommenslied eröffnet haben, berichtete Adolf Kessel von den Details der Generalsanierung. Foto: Ina Pohl

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