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„Im Sommer endlich wieder die Füße in die kühle Pfrimm strecken“

Spatenstich zur Erneuerung des „Auftaktplatzes“ zur Pfrimmanlage in Neuhausen / 12 Wochen Bauzeit für naturbezogenen Verweilort

Von links: Quatiermanager Wolfgang Grimm, stellvertretende Ortsvorsteherin Annelie Büssow, Oberbürgermeister Michael Kissel, Ortsvorsteher Uwe Merz, Elfi Heck, Grünflachenplanung / Stadtentwicklung, und Landschaftsarchitekt Bernd Stiegele vollziehen den Spatenstich und legen den Grundstein für ein neues Neuhausen. Foto: Nico Gronau

Von links: Quartiermanager Wolfgang Grimm, stellvertretende Ortsvorsteherin Annelie Büssow, Oberbürgermeister Michael Kissel, Ortsvorsteher Uwe Merz, Elfi Heck, Grünflachenplanung / Stadtentwicklung, und Landschaftsarchitekt Bernd Stiegele vollziehen den Spatenstich und legen den Grundstein für ein attraktiveres Neuhausen. Foto: Nico Gronau

Von Leonie Ahlert | Der Startschuss ist gefallen. Ansprechend wirkte der sogenannte „Auftaktplatz“ zur Pfrimmanlage bisher nicht wirkich, aber das soll sich nun im Rahmen des Städtebauprojekts „Soziale Stadt – Grüne Schiene” ändern. Das Projekt „Soziale Stadt – Grüne Schiene“ ist ein Städtebauförderungsprogramm des Bundes, das der Stadt Worms eine fast 90-prozentige Förderung ermöglicht. Der Platz soll nicht nur saniert, sondern auch aufgewertet und erweitert werden. Oberbürgermeister Michael Kissel begrüßte am Montag einige interessierte Bürger sowie Projekthelfer an der neu begonnenen Baustelle an der Ecke Thomasstraße/Pfrimmanlage neben der St. Amandus Kirche in Neuhausen zum offiziellen Spatenstich. Neben dem Neuhauser Ortsvorsteher Uwe Merz, Quartiermanager Wolfgang Grimm, Abteilungsleiter für Stadtplanung und Bauaufsicht Guido Fronhäuser und Landschaftsarchitekt Bernd Stiegele waren auch Dieter Rauh und Elfi Heck aus der Abteilung Grünflächenplanung / Stadtentwicklung erschienen.

„Der Platz, den wir hier realisieren möchten, soll nicht bloß Parkplatz, sondern auch Spiel-, Natur- und Verweilort werden“, erklärte Stiegele den neugierigen Bürger*innen. Oberbürgermeister Kissel bestätigte: „Hier geht es um die Neugestaltung eines bereits intensiv genutzten, aber völlig ungestalteten Bereichs Neuhausens.“ Naturbezug wird beim Umbau des Geländes an höchste Stelle gesetzt. Neben dem Parkplatz, der nun optimiert über 25 Parkplätze inklusive eines Behindertenparkplatzes verfügt – zuvor waren es nur 20 Plätze –, wird ein runder Aufenthaltsort angedacht. Dieser soll mit Natursteinen gepflastert und ringsum mit Sandsteinquadern besetzt werden, die mit einer Holzauflage gute Sitzmöglichkeiten bilden. In der Mitte des kreisrunden Platzes soll eine Lichtstele, ähnlich denen z.B. am Wormser Dom und Theater, aufgestellt werden, die den Punkt für das Stadtbild schließlich besonders betont.

Außerdem ist ein Spielpunkt für Kinder mit einem großen Seilgerät, ähnlich wie das auf der Pfiffligheimer Seite der Pfrimmanlage, geplant sowie Zugänge zur Pfrimm, die jedoch erst in einem darauf folgenden Projekt der „Aktion Blau” realisiert werden sollen. „Statt dem bisher nur angedeuteten Trampelpfad wird es eine Treppe zum Gewässer geben und Blöcke zum Sitzen sowohl am Wasser als auch einen darin. Man soll an warmen Tagen endlich wieder die Füße ins Wasser strecken können“, skizzierte Dieter Rauh den Zuhörern lächelnd den Bauplan. Für Rollstuhlfahrer und Kinderwägen solle ein zweiter Zugang in Form einer Rampe errichtet werden. „Der Auftaktplatz ist nicht nur der Auftakt zur Baumaßnahme, sondern auch für das ganze Gebiet, indem sich in den nächsten Jahren noch einiges ändern wird.“

Die derzeit ausgelagerten Glascontainer sollen nach Beendigung der Baumaßnahmen zurückkehren und der Parkplatz wird gepflastert, um in Zukunft die große Pfützenbildung, die die Neuhauser von jedem Regenfluss bisher gewohnt sind, zu vermeiden. Das Wasser soll, der Umwelt zugute, direkt vor Ort versickern und nicht in die Kanäle abgeleitet werden. Der Baumbestand bleibe komplett erhalten und würde wie die bisherigen Grünflächen sogar noch ergänzt und vervollständigt werden, so Stiegele. Bauherr Michael Flörchinger, Flörchinger Garten- und Landschaftsbau GmbH, datierte die Bauzeit auf 12 Wochen. Die Bürger können den neugestalteten Platz also bereits im Juli nutzen und den Sommer in der ansprechenden Umgebung der Natur verbringen.

Der Entwurf für den „Auftaktplatz”.

Der Entwurf für den „Auftaktplatz”.

Ortsvorsteher Uwe Merz sieht den Spatenstich als den Anfang einer großen Verbesserung der Qualität der Wohnkultur und des Quartiers selbst an. Er lud alle zum Tag der Städtebauförderung am Samstag, dem 11. Mai, ein und erzählte schließlich noch von der Namenssuche für den „Auftaktplatz“. „Alle Bürger*innen sind aufgerufen, ihre Vorschläge an die Ortsverwaltung zu senden. Ich freue mich auf jede Idee.“

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Geschrieben in Worms und Ortsteile

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