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10.52 Uhr | 14. Juni 2023
TG Osthofen: Handballer bleiben in der Rheinhessenliga

In der Qualifikation gescheitert

Trainer Mirko Höfler wird genau hingeschaut haben, auf was seine Jungs, für den erneuten Angriff auf die Oberliga in der nächsten Saison, noch besser machen müssen. Foto: Felix Diehl

Trainer Mirko Höfler wird genau hingeschaut haben, auf was seine Jungs, für den erneuten Angriff auf die Oberliga in der nächsten Saison, noch besser machen müssen. Foto: Felix Diehl

Souveräner Meister in der Rheinhessenliga und das ohne eine Niederlage. Ausgerechnet wenn es darauf ankommt, kassieren die TG Osthofen ihre Niederlagen für die Saison. Am Ende verlieren die Herren für die Qualifikation der Oberliga alle drei Spiele. Trainer Mirko Höfler: „Ja, es tut schon weh das wir ausgerechnet in der Qualifikation nicht unsere Leistung abrufen konnten, die wir die Saison gezeigt haben und dann noch das Verletzungspech bei uns eingeschlagen ist.“

Rückblickend hätte die TGO beide Spiele gegen Kastellaun und Völklingen gewinnen können. Es hat am Ende nur an Kleinigkeiten gefehlt, die den Ausschlag in die falsche Richtung für die TGO lenkten. Die Verletzungen im ersten Spiel gegen Kastellaun von Joshua Brahm mit Kreuzbandriss, der nun bis nächstes Jahr fehlen wird, aber auch die Mittelhandprellung von Jan Scherrer, die er sich nach 2 Minuten im Spiel gegen Kastellaun zuzog, trafen das Team schon hart.

Noch war nach der Heimniederlage für die TGO nichts verloren. Es hätten halt zwei Auswärtssiege folgen müssen. In Völklingen hat die Mannschaft noch einmal alles gegeben, für die theoretische Chance auf die Qualifikation.  „Unser Matchplan mit einer offensiven Abwehr ist wirklich gut aufgegangen, wir führen in der 35. Minute mit fünf Toren und werfen die Führung dann leichtfertig innerhalb von fünf Minuten weg“, ärgert sich Höfler im Nachgang. Bis zur 45 Minute hatte die TGO ihren Gegner völlig im Griff. Ob es dann an der Kondition lag oder ob es einfach wieder das berühmte Nervenflattern war, muss Trainer Mirko Höfler noch analysieren.

„Wieder nicht selbst belohnt“

In der entscheidenden Phase konnte die Abwehr einfach die Kreuzungen von Hoff und Louis nicht mehr so verteidigen wie zuvor und machten Völklingen damit wieder stark. Zum Schluss hatte das in einer Offensiven Deckung nochmal alles reingeworfen, da war Völklingen aber einfach zu clever. Trainer Mirko Höfler: „Schade, meine Mannschaft hat wirklich alles gegeben, gekämpft und sich wieder nicht selbst belohnt. Eigentlich sah ich uns 45 Minuten lang als die bessere Mannschaft, aber eben nur 45 Minuten.“

Die Luft war raus

Im letzten Spiel am Samstag beim HLZ Hochdorf-Friesenheim gibt es nicht mehr viel zu sagen. Die Luft war bei der TG Osthofen einfach schon raus. Das Spiel hatte zu Beginn keine Bedeutung mehr über die Quali. Die Gastgeber hatten den Aufstieg schon sicher und die TGO halt nicht. Die Gastgeber traten mit dem kompletten 3. Liga Kader an. Dafür hatte sich das Team der TGO sehr wacker geschlagen, auch wenn es am Ende mit 10 Toren etwas zu deutlich geworden ist.

Zu viele Gegentore

Im Rückraum wurde Jan Scherrer wegen seiner Handverletzung geschont und dafür stand Nils Bohrer wieder zur Verfügung. In der Rückraum Mitte durfte sich der junge A-Jugend Spieler Leon Deibert zum ersten Mal zeigen und wurde mit reichlichen Einsatzzeiten belohnt.
 Am Anfang gestaltete die TGO das Spiel noch offen, hatte aber in der 6-0 immer wieder Probleme die Wurfgewaltigen Rückraumspieler Dorra, Maier oder Winkler in den Griff zu bekommen, so dass sich das HLZ Mitte der ersten Halbzeit langsam absetzen konnte. Zur Halbzeit stand es schon 22:14. Es waren einfach zu viele Gegentore für den Geschmack von Trainer Mirko Höfler. Da hat die Aggressivität und der Biss in der Abwehr gefehlt. Zumindest wurde der Rückstand in der zweiten Hälfte gleich gehalten.

„Werden wieder angreifen“

„Ich bin stolz auf das Geleistete meiner Jungs. Auch wenn es für die OL-RPS Qualifikation noch nicht gereicht hat. Man hat aber gesehen, dass nicht viel fehlt auf diesem Niveau mithalten und auch gewinnen zu können. Jetzt gilt es aber den Kopf wieder hoch zunehmen, erstmal in eine wohlverdiente Handballfreie Zeit zu gehen. Wir werden uns regenerieren und dann nach einer kurzen Vorbereitung wieder angreifen, an den Baustellen die uns in der Qualifikation offenbart wurden arbeiten, um dann das in diesem Jahr Verpasste nächste Saison zu erreichen.“ Mit diesen Worten geht Trainer Mirko Höfler jetzt schon mit frohen Mutes in die Vorbereitung für die neue Saison.

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Geschrieben in Handball, Sport

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