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In Ulm reichte es nicht bis zum obersten Treppchen

Rockin Wormel ohne Sieg bei den Landesmeisterschaften in Baden-Württemberg / Gewohnte Stärke wieder unter Beweis stellen

Das Team der Rocken Wormel blieb in Ulm trotz guter Leistungen hinter den Erwartungen zurück.

Mit 5 Paaren reisten die Wormels am vergangenen Samstag ins baden-württembergische Ulm. Beim vorletzten Süd-Cup der Saison, wollte man noch einmal Punkte für die Qualifikation zum Großen Preis von Deutschland sammeln. Bereits in den Vorrunden kristallisierte sich jedoch heraus, dass dieser Turniertag nicht der Beste für die Wormser Paare werden sollte. Dennoch versuchte man die krankheitsbedingten Ausfälle der letzten Wochen gekonnt zu meistern. Nach einer tollen Darbietung in den Qualifikationsrunden, endete das Turnier für Mathilde Großhans und Umut-Can Teber schon vorzeitig. Gemeinsam mit Trainerin Ekaterina Negoduiko freuten sie sich am Ende über einen guten 11. Platz in der Schülerklasse.

Ihren Vereinskollegen und Mitkonkurrenten Julia Arzheimer und Fabian Busch gelang dafür der Sprung in die Finalrunden am Abend. Nach einer intensiven Trainingsphase zeigten die Wormser Jüngsten eine sehr gute Leistung. Am Ende reichte es leider nicht ganz für einen Platz auf dem Siegertreppchen. Auf Rang 5 beendeten Sie ihr zweites Turnier der Saison.

In der Juniorenklasse schickten die Wormels diesmal nur ein Paar ins Rennen. Mit gewohnter tänzerischen Stärke sicherten sich Diana Runge und Nikita Wambold ein direktes Ticket für das Finale. Für die dritten Deutschen Meister der Schülerklasse ist es die erste Saison in einer neuen Kategorie. Mit relativ einfachen Akrobatiken fehlten ihnen daher am Ende die nötigen Punkte, um an die Spitze zu gelangen. Trotz einer hervorragenden Leistung mussten Sie sich daher mit Platz 5 zufrieden geben.

Nach ihrem World Cup-Sieg im französischen Bourg-en-Bresse wollten Lara Armauer und Christian Langer auch auf nationaler Ebene angreifen. Für die deutsche Bühne hieß es allerdings andere Akrobatiken und tänzerische Elemente zu kombinieren. Nach den langen Vorbereitungen für den internationalen Auftritt, hatten sie daher nur eine Woche Zeit sich intensiv auf dieses Turnier vorzubereiten. Am Ende konnten sie zwar in der tänzerischen Leistung siegen, doch die Umstellung auf neue Akrobatiken vermasselte ihnen die Goldmedaille um nur wenige Punkte. Mit einem zweiten Platz fuhr man jedoch zufrieden nach Hause.

Für Johanna Bertz und Nino Kühne lief es leider nicht ganz nach Plan. Bereits in den Vorrunden verpassten sich die Beiden bei einer Hebefigur und wurden daher mit drastischem Punktabzug bestraft. Letztlich reicht es leider nur für einen 9. Platz in der Gesamtwertung. Rebekka Stahl und Nicolai Schneickert sowie Ekaterina und Ilja Negoduiko konnten krankheits- und verletzungsbedingt leider nicht an den Start gehen. In der kommenden Woche wollen jedoch alle Wormser Paare bei den Süddeutschen Meisterschaften die gewohnte Stärke erneut unter Beweis stellen.

Geschrieben in Sport, Sport-Mix am 15. April 2018