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Internetanschluss für Feuerwehrgerätehäuser

Anbieter muss Anschlüsse schalten / Hoher zeitlicher Aufwand und Verzögerung neuer Anschlüsse

Wie unter anderem der Rheindürkheimer Ortsbeirat zu Recht bemängelt, sitzen die Feuerwehrgerätehäuser in den Stadtteilen momentan in Sachen Internetanbindung noch „auf dem Trockenen“. Was so flapsig klingt, ist für die Feuerwehreinheiten ein großes Ärgernis, dessen sich die Stadt jedoch schon vor Längerem angenommen hat. „Wir warten derzeit auf die Schaltung der Anschlüsse durch den Anbieter. Für einige Feuerwehren steht auch bereits ein Termin fest“, informiert Oberbürgermeister Michael Kissel.

Verzögerung der Freischaltung neuer Anschlüsse
Derzeit arbeite die Stadtverwaltung an einer großflächigen Digitalisierungsinitiative, zu diesem Zweck habe der Stadtrat unter anderem den Digitalisierungsausschuss ins Leben gerufen, so der Stadtchef. Doch ein solches Mammutprojekt lässt sich nicht von heute auf morgen realisieren: „Durch die Umstellung von ISDN auf Voice over IP muss der Anbieter alleine für die Stadtverwaltung mehr als 300 Anschlüsse umschalten, was dazu führt, dass sich die Freischaltung neuer Anschlüsse verzögert“, berichtet der OB. Zu den 300 Anschlüssen gehören auch diejenigen in Kitas, Schulen, Ortsverwaltungen, bei Brandmeldeanlagen und Aufzugnotrufsystemen. Deshalb ist eine Priorisierung der Neuanschlüsse nicht möglich. Dazu kommt der hohe zeitliche Aufwand für die zuständigen Mitarbeiter: Die Umstellung eines einzelnen Anschlusses dauert zwei bis drei Stunden – Zeit, die die Mitarbeiter zusätzlich zu ihren anderen Aufgaben investieren müssen. Im Rathaus sind die EDV-Fachleute zudem derzeit stark in die Vorbereitung der anstehenden Europa- und Kommunalwahlen eingebunden: Sämtliche Wahllokale müssen technisch entsprechend ausgestattet werden, damit die Auszählungen reibungslos ablaufen können.

EDV-Mitarbeiter stoßen an Grenzen
Die Internetanschlüsse in den Feuerwehrgerätehäusern werden in Abstimmung mit der Berufsfeuerwehr und der städtischen EDV umgesetzt, doch auch hier stoßen die Mitarbeiter an ihre Grenzen: Neben den Arbeiten rund um das tägliche Einsatzgeschehen sind die dortigen EDV-Spezialisten auch noch mit der Einrichtung der neuen Feuerwehr-Leitstelle stark eingebunden. „Wir arbeiten mit Hochdruck an grundlegenden Neuerungen, deshalb ist es unmöglich, allen Wünschen und Bedürfnissen gleichzeitig gerecht zu werden“, wirbt der Stadtchef um Verständnis für die zuständigen Mitarbeiter.

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Geschrieben in Worms und Ortsteile

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