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  • Mo., 20. Juli 2026, 16:45 Uhr
    SOMMERTOUR: Besuch der Grünen im Paternusbad / Klimafest, familienfreundlich, zukunftssicher

    Investitionen gegen die Hitze

    Von links: Carolin Cloos, Julian Harm, Christin Sauer und Timo Horst.
    Foto: Louis Lamprecht

    Im Rahmen ihrer Sommertour besuchten die Landesvorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz, Carolin Cloos und Christin Sauer, gemeinsam mit dem Wormser Sport- und Stadtentwicklungsdezernenten Timo Horst sowie dem Geschäftsführer der Wormser Sportbäder, Stephan von Borzyskowski, die Baustelle des Paternusbads in Pfeddersheim. Zusammen mit Mitgliedern des GRÜNEN-Kreisverbands informierten sie sich vor Ort über den Fortschritt der umfassenden Sanierung des Freibads und tauschten sich darüber aus, welche Bedeutung kommunale Schwimmbäder für Hitzeschutz, Schwimmausbildung und das Zusammenleben vor Ort haben.

    Zukunftsfähig und attraktiv

    Die Sanierung des Paternusbads schreitet planmäßig voran. Parallel wird auch das Heinrich-Völker-Bad umfassend modernisiert. Damit investiert die Stadt Worms gleichzeitig in zwei wichtige Schwimmbadstandorte und schafft die Grundlage für eine zukunftsfähige und attraktive Bäderlandschaft.
    „Man muss sich nur diesen Sommer anschauen: Die Menschen lechzen nach Abkühlung. Schwimmbäder sind deshalb weit mehr als Freizeitangebote – sie gehören zur öffentlichen Daseinsvorsorge,“ erklärte Sauer.
    Cloos ergänzte, dass sich die die Ausgaben für kommunale Infrastruktur als Zukunftsinvestitionen auszahlen würden: „Moderne Schwimmbäder stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt, verbessern den Hitzeschutz und leisten durch energieeffiziente Technik sowie erneuerbare Energien gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz. Das Paternusbad zeigt beispielhaft, wie Bund, Land und Kommune gemeinsam moderne und klimafeste Infrastruktur schaffen können.“

    Wiedereröffnung 2028

    Die Modernisierung des Paternusbads wird durch verschiedene Förderprogramme unterstützt. So wurde das neue Eingangsgebäude mit Mitteln des Bundes finanziert, 50 Prozent der Kosten für das neue Schwimmbecken stammen aus der Sportförderung und weitere Mittel fließen über das Kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI) der früheren Ampel-Landesregierung. Im Zuge der Sanierung werden die Schwimmbadtechnik erneuert, eine Photovoltaikanlage installiert und das Bad barrierefrei sowie energieeffizient ausgebaut. Die Wiedereröffnung ist für 2028 vorgesehen.
    Horst betonte, dass eine Stadt die passende Infrastruktur bereithalten müsse. „Mir war schon bei meinem Amtsantritt ein wichtiges Anliegen, dass jedes Kind in Worms schwimmen lernen kann. Das neue 25-Meter-Becken wird künftig auch für den Vereinssport und Wettkämpfe genutzt werden können.“

    Unverzichtbar

    Für die GRÜNEN Rheinland-Pfalz steht fest: Kommunale Schwimmbäder sind ein unverzichtbarer Bestandteil der öffentlichen Infrastruktur. Sie verbinden Gesundheitsvorsorge, Schwimmausbildung, Sport, Klimaanpassung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Damit Städte und Gemeinden solche Projekte auch künftig umsetzen können, braucht es ausreichend finanzielle Mittel und verlässliche Förderprogramme für kommunale Investitionen.

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