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Junge Störche wurden beringt

EWR-Steiger bringt Ingrid Dorner in die Höhe / Storch als Symbol für eine intakte Natur

In Rheindürkheim wurden zwei Jungstörche beringt, die Eltern waren gleich wieder im Nest. Foto: Jannik Reinecke/Die Knipser

In Rheindürkheim wurden zwei Jungstörche beringt, die Eltern waren gleich wieder im Nest. Foto: Jannik Reinecke/Die Knipser

Am vergangenen Freitag war ein Team der EWR Netz GmbH mit großem Gerät für die Jungstörche im Einsatz: Die jungen Weißstörche in Eich, Hamm und Rheindürkheim wurden beringt. Mit einem Hubsteiger gelangt Ingrid Dorner im Auftrag der Vogelwarte Radolfzell bis an das Nest und kann so die jungen Störche sicher und schnell kennzeichnen. „Ich decke sie mit dem Tuch zunächst zu und ziehe sie dann vorsichtig zu mir“, erklärt die Mitarbeiterin der LAG Weißstorchschutz ihre ehrenamtliche Arbeit.

Zwischen der 5. und 7. Lebenswoche werden die Jungstörche in ihrem Horst beringt. Sie fallen dabei in eine Art Starre: Die Jungstörche stellen sich tot, ein Schutzreflex während die Eltern das Nest verlassen haben. Werden Störche später beringt, besteht die Gefahr, dass sie flüchten und in die Tiefe stürzen.

Vorbildliche Zusammenarbeit
Ingrid Dorner beobachtet seit vielen Jahren das Zugverhalten, Ansiedlungsmuster und den Lebenszyklus der Störche, die meist jährlich zu ihrem Horst zurückkehren. Die Zusammenarbeit mit EWR nennt sie vorbildlich. Denn Artenschutz und Biodiversität sind Themen, die für das Unternehmen wichtig sind. „Der Storch ist das Symbol für eine intakte Natur. Wo er zu Hause ist, das fühlen sich auch andere Lebewesen wohl, deshalb unterstützen wir das Engagement“, sagt Erik Müller, verantwortlich für das Thema Nachhaltigkeit.

 

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Geschrieben in Aus dem Nibelungenland

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