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11.12 Uhr | 10. Juni 2021

Junger Wormser überzeugt mit originellem Stadiondachmodell

WETTBEWERB Junior.ING: Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz ehrt Gewinner / Zweiter Platz für Elo-Schüler

Passend zum Start der Fußball-Europameisterschaft stand der Wettbewerb in diesem Jahr unter dem Motto „Stadiondach – fantasievoll konstruiert“. Der Schüler aus Worms wurde mit diesem Modell Zweiter.

Passend zum Start der Fußball-Europameisterschaft stand der Wettbewerb in diesem Jahr unter dem Motto „Stadiondach – fantasievoll konstruiert“. Der Schüler aus Worms wurde mit diesem Modell Zweiter.

In Rheinland-Pfalz stehen die Sieger fest: Bei dem diesjährigen Schülerwettbewerb „Junior.ING“ der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz und des Bildungsministeriums sind dieses Jahr 29 Teams ausgezeichnet worden. Passend zum Start der Fußball-Europameisterschaft stand der Wettbewerb in diesem Jahr unter dem Motto „Stadiondach fantasievoll konstruiert“. Dabei bewiesen in diesem Jahr etwa 100 Schüler ihr Ingenieurtalent.

In der Altersklasse I (Klasse 1 – 8) wurde Felix Rölle, Sechstklässler des Eleonoren-Gymnasiums, mit seinem Modell “Stadion” Zweiter.

Das “tectum pendulum” von Hanna Pukallus des Siebenpfeiffer Gymnasiums in Kusel belegte den ersten Platz in der Altersklasse I (Klasse 1 – 8). Felix Schommer vom St.-Willibrord-Gymnasiums in Bitburg siegte mit seinem Modell “BIT – ARENA“ in der Altersklasse II (Klasse 9 – 13 sowie BBS). Sie qualifizieren sich damit für den bundesweiten Wettbewerb in Berlin.

Preisverleihung in kleinem Rahmen

Der jährlich stattfindende bundesweite Wettbewerb gehört mittlerweile zu einem der größten deutschlandweit. Angesichts der gegenwärtigen Corona-Pandemie und den damit verbundenen Auflagen fand die Preisverleihung des Wettbewerbs im kleinen Rahmen statt. Ausgez eichnet wurden die erfolgreichen Nachwuchsingenieurinnen und Nachwuchsingenieure mit Urkunden und Pokalen.

Modellbau auf hohem Niveau

Die Schüler wurden dazu aufgefordert, ein Stadiondach zu entwerfen. Das Modell sollte aus einfachen Materialien wie Papier, Holz – und Kunststoffstäbchen, Folie, Textilien, Kleber, Schnur und Stecknadeln gebaut werden. Die stabile Dachkonstruktion musste dabei mindestens eine Last von 250g trag en. Die Grundfläche beträgt 40 cm x 40 cm. Bei der Gestaltung sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig freut sich über die fantasievollen Ideen und die rege Teilnahme am Wettbewerb: “Trotz erschwerter Bedingungen haben unsere Schülerinnen und Schüler hervorragende Ideen gehabt und tolle Ergebnisse erzielt. Sie sind Beweis dafür, dass Rheinland – Pfalz ein starkes MINT – Land ist , in dem Mathematik, Informatik, Natur wissenschaften und Technik als Zukunftsbereiche von der Kita über die Grundschule bis hin zu den weiterführenden Schulen und den Berufsbildenden Schulen gefördert werden . Und heute sehen wir und freuen uns darüber, dass wir nicht nur Fußballfans, sondern auch tolle Nachwuchsingenieurin nen und ingenieure in unserem Land haben.“

Auch die Mitglieder der diesjährigen Jury, Dr. – Ing Uwe Angnes (Vizepräsident der Ingenieurkammer Rheinland – Pfalz), Prof. Dr. – Ing. Christian Glock (Fachgebiet Massivbau und Baukonstruktionen, TU Kaiserslautern) , Dipl. – Ing. (FH) Katharina Häuser (Ingenieurbüro Planwerk Häuser) und Volker Tschiedel (Leiter des Referates Grundsatzfragen und Lehrpläne des naturwissenschaftlichen und technischen Unterrichts im Bildungsministerium Rheinland – Pfalz) waren von den Leistungen der Nachwuchsingenieure beeindruckt. Die Schülerinnen und Schüler haben die Aufgabe mit viel Kreativität, Engagement und Arbeitseinsatz erfüllt und die Erwartungen weit übertroffen: “Auch in diesem Jahr stand der Wettbewerb Corona – bedingt wieder vor einigen Herausforderungen. Wir konnten diese gut lösen und freuen uns, dass unser Nachwuchs wieder so zahlreich mitgemacht hat. Die besonders kreativen und außergewöhnlichen Exemplare zeigen, dass wir das große vorhandene Potenzial unbedingt weiter fördern müssen”, berichtet Pro. Dr. Ing. Angnes.

Bereits zum 14. Mal führte die Ingenieurkammer den erfolgreichen Schülerwettbewerb aus. Die Bewertung der Wettbewerbsteilnehmer erfolgte in zwei Gruppen die Alterskategorie I umfasste Modelle der 1. bis 8. Klasse, die Alterskategorie II die Einsendungen ab der 9. Klasse. Die Erstplatzierten der beiden Altersgruppen qualifizierten sich für den Bundeswettbewerb in Berlin. Hier messen sich am 17. Juni 2021 die Gewinner aller beteiligten Bundesländer in beiden Alterskategorien. Auch die Bundespreisverleihung findet in diesem Jahr digital statt.


 

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Geschrieben in Worms und Ortsteile

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