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Ein Juwel wird aus dem Dornröschenschlaf geweckt

Die „Kapelle“ und das Kunsthaus in der Prinz-Carl-Anlage haben mit der Wormser Familie Lieth/Rogalla neue Eigentümer

Zur Zeit dämmert die Kapelle noch in ihrem Dornröschenschlaf. Schon in wenigen Wochen möchte die Familie Lieth ihr Konzept für die konkrete Nutzung vorstellen. Foto: Ina Pohl

Zur Zeit dämmert die Kapelle noch in ihrem Dornröschenschlaf. Schon in wenigen Wochen möchte die Familie Lieth ihr Konzept für die konkrete Nutzung vorstellen. Foto: Ina Pohl

VON ROBERT LEHR | Seit nahezu zwei Jahren steht sie leer: die Kapelle in der denkmalgeschützten Prinz-Carl-Anlage im Herzen von Worms.
Die ehemalige Kirche auf dem historischen Kasernengelände war fast 20 Jahre lang eine beliebte Event-Location, die zeitweise auch statio­näre Gas­tronomie beherbergte. Jetzt wird dem außergewöhnlichen Veranstaltungsort neues Leben eingehaucht.

Weltweit tätiges Unternehmen
Die Familie Lieth/Rogalla, die in der unmittelbaren Nachbarschaft, der Prinz-Carl-Anlage 25, mit der HYDROPLAN Ingenieur-Gesellschaft mbH ein international tätiges, beratendes Ingenieurbüro mit den Schwerpunkten Wasserversorgung, Abwasser­entsorgung und Infrastruktur führt, hat jetzt die Kapelle und das benachbarte Kunsthaus gekauft. Das Unternehmen ist besonders in den Ländern Afrikas, Asiens und der Karibik tätig.

Es führt Basis- und Machbarkeitsstudien, Umwelt- und Sozialverträglichkeitsstudien, Bauplanungen, Beratungen u.v.m. durch.
Für Firmengründer und Geschäftsführer Alois Lieth, Tochter und Mit-Geschäftsführerin Dr. Sabine Lieth sowie für ihren Ehemann und kaufmännischen Leiter, Frank Rogalla, ist die Kapelle ein „Juwel“, das es zu beleben gilt.

Gerade in Kombination mit dem Kunsthaus – das weiter genutzt wird wie bisher – oder dem dort beheimateten atelierblau der Lebenshilfe gebe es die verschiedensten Möglichkeiten einer neuen Nutzung. Wie diese konkret aussehen sollen, ist derzeit noch unklar bzw. man überlege sich die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten. Man führe zahlreiche Gespräche und arbeite zur Zeit u.a. bereits mit einer Innenarchitektin zusammen. „Schließlich ist die Kapelle aktuell ohne Bestuhlung“, so Dr. Sabine Lieth, wobei sie nicht unerwähnt lässt, dass es schon jetzt zahlreiche Anfragen bezüglich verschiedener Veranstaltungen gebe. Auch mit dem Prinz-Carl-Hotel könne sie sich gut eine enge Zusammenarbeit als Ergänzung vorstellen.

„Uns liegt die Kapelle besonders am Herzen“, gibt Dr. Sabine Lieth zu. Nicht nur wegen der unmittelbaren Nähe zum eigenen Unternehmen, sondern auch, weil man selbst dort schon schöne Stunden verbracht habe. Außerdem sei bzw. werde die Prinz-Carl-Anlage immer interessanter von seiner Infrastruktur, nicht zuletzt wegen des jüngsten Bauvorhabens an/auf dem ehemaligen provisorischen Parkplatz am Hotel. „Einen Leerstand eines so prominenten Gebäudes in einem vorbildlich erschlossenen Umfeld darf es einfach nicht geben“, so Dr. Sabine Lieth abschließend.

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