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Kein Platz für Intoleranz

Aimé-Jipsy Mikona von der Initiative „Worms macht die Klappe auf!“ zu Gast im Eleonoren-Gymnasium / Film-Workshop mit Schülern

Aimé-Jipsy Mikona (links) von der Initiative „Worms macht die Klappe auf!“ im Gespräch mit Schülern des Eleonoren-Gymansiums. Foto: Gernot Kirch

Aimé-Jipsy Mikona (links) von der Initiative „Worms macht die Klappe auf!“ im Gespräch mit Schülern des Eleonoren-Gymansiums. Foto: Gernot Kirch

Von Vera Beiersdörfer | Gegen Fremdenhass und Ausgrenzung in ihrer Heimatstadt einzutreten lautet die Devise von „Worms macht die Klappe auf!“, der jungen Wormser Initiative. Initiator Aimé-Jipsy Mikona hatte gemeinsam mit seinem Mitstreiter Peter Englert daher 2015 zu einem Filmideenwettbewerb für Jugendliche aufgerufen, die Gewinneridee soll im kommenden Jahr verfilmt werden (der NK berichtete). Als zweiten Sieger prämierte die dreiköpfige Jury damals den eingesendeten Filmbeitrag zum Thema Mobbing einer Englischklasse des Eleonoren-Gymansiums. Aimé-Jipsy war begeistert von dem Einfallsreichtum der Schüler und stattete der Klasse am Montag einen Besuch ab. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Tamara Kirschner begrüßten ihn die Jugendlichen zu ihrer Weihnachtsfeier. „Erinnerungen wurden wach, als ich die Pforten des Elo-Gymnasiums öffnete. 13 Jahre ist es her, dass ich dort selbst die Schulbank gedrückt habe“,  bedankte sich Aimé-Jipsy für die Einladung.

Viele Jugendliche ahnten bereits, dass er mit seinem Besuch eine weitere Absicht verfolgte. Nach einer kurzen Ansprache über die Ziele, die „Worms macht die Klappe auf!“ mit dem Filmdreh von „Julia und Djamal – 2 Welten, eine Liebe!“ verfolgt, ging es in eine gemeinsame Talkrunde. Der Gründer der Wormser Initiative lobte das herausragende Engagement der Elo-Schüler, die nicht nur mit ihrer tollen Filmidee überzeugt hatten, sondern sich auch während des Gesprächs mit sinnvollen Beiträgen einbrachten. „Man spürt deutlich, dass der Wille, sich sozial zu betätigen bei den meisten sehr groß ist“.

Auch den Einsatz des Gymnasiums, das den Titel „Schule ohne Rassismus – mit Courage!“ trägt, würdigte er. Der Titel ist kein Preis und keine Auszeichnung für bereits geleistete Arbeit, sondern eine Selbstverpflichtung jederzeit gegen Diskriminierung aufgrund der Religion, der sozialen Herkunft, des Geschlechts, körperlicher Merkmale, der politischen Weltanschauung und der sexuellen Orientierung einzustehen. Den Schülern soll dabei die Möglichkeit gegeben werden, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten.

Um dieses Bestreben gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt zu unterstützen, bot Aimé-Jipsy der Klasse einen Film-Workshop mit Schauspieler Joél Sansi an. In Arbeitsgruppen sollen gemeinsame Kurzfilm-Ideen erarbeitet und realisiert werden. Die Schüler selbst agieren dabei als Drehbuchautoren und Darsteller. Requisiten werden von Joél Sansi gestellt. „Unser Ziel ist es, am Eleonoren-Gymnasium und natürlich in der ganzen Stadt darauf aufmerksam zu machen, dass Intoleranz an Schulen und in unserer gesamten Gesellschaft keinen Platz hat“, fiebert  Aimé-Jipsy Mikona der Arbeit mit den Elo-Schülern entgegen.

Weitere Informationen
Mehr über „Worms macht die Klappe auf!“ erfahren Interessierte unter wormsmachtdieklappeauf.de. Wer die Initiative mit einer Spende unterstützen möchte, kann sich telefonisch unter 0152/05443005 oder per E-Mail an info@wormsmachtdieklappeauf.de an Aimé-Jipsy Mikona wenden.

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Geschrieben in Worms und Ortsteile

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