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Adolf Kessel mit Resümee und Ausblick

Im Fokus des Neujahrsempfang in Rheindürkheim standen die Kita, eine Arbeitnehmerunterkunft und die Verleihung des Gerichtssiegels

Der Höhepunkt des Abends war die Verleihung des historischen Rheindürkheimer Gerichtssiegels an Werner Andres (Bildmitte, gelbe Krawatte). Foto: Gernot Kirch

Der Höhepunkt des Abends war die Verleihung des historischen Rheindürkheimer Gerichtssiegels an Werner Andres (Bildmitte, gelbe Krawatte). Foto: Gernot Kirch

Von Gernot Kirch Der Neujahrsempfang am Mittwoch in Rheindürkheim begann traditionell mit dem Überreichen des „Glückscents“ durch Schornsteinfegermeister und Bojemäschter vun des Fischerwääd, Marcus Trapp. Im Anschluss begann im großen Saal des Dorfgemeinschaftshauses „Hessischer Hof“ der unterhaltsame und informative Neujahrsempfang. Ortsvorsteher Adolf Kessel fasste dabei die Geschehnisse des abgelaufenen Jahres zusammen. Zunächst ging er auf die elf Brandstiftungen in Rheindürkheim ein, die von drei Feuerwehrleuten begangen wurden. Im Anschluss berichtete er von der Schließung des „Frank Krug Ladens“ im Ort, überbrachte aber die positive Nachricht, dass Nihat Özen seinen „Rhenaniamarkt“ eröffne und dieser das Geschäft bald um einen Dönerladen erweitern möchte.

Arbeitnehmerunterkunft

Eines der großen Themen des Abends war die Arbeitnehmerunterkunft in Rheindürkheim. Hier berichtete Adolf Kessel, dass ursprünglich eine Beherbergungsstätte mit 49 Betten entstehen sollte. Dazu wären noch einmal sechs Bedienstete und bis zu 15 Besucher gekommen. Inzwischen konnte aus Gründen des Brandschutzes die Zahl auf 25 Betten begrenzt werden. Adolf Kessel sagte abschließend: „Es geht uns neben den Auswirkungen nach außen aufgrund der großen Anzahl der Bewohner, auch um deren menschenwürdige Unterbringung. Es dürfen nicht die gleichen Fehler wie bei der ersten Generation der Gastarbeiter vor mehr als 60 Jahren gemacht werden. Auch damals kam der Ruf nach billigen Arbeitskräften und es kamen – wie man im Nachhinein feststellen musste – Menschen.“

Integration der Flüchtlinge

Ein Grund zu Freude, so der Ortsvorsteher, sei der Ausbau der Kindertagesstätte „Arche Noah“. Die Sanierung und der Umbau kosteten rund zwei Millionen Euro.
Eine positive Entwicklung habe die Integration der zurzeit rund 60 Flüchtlinge in Rheindürkheim genommen. Alle hätten mittlerweile den Status von Flüchtlingen und Asylberechtigten, nun gelte es die Integration zu forcieren. Zum Abschluss seiner Ausführungen berichtete Adolf Kessel über den Wechsel im Büro des Ortsvorstehers. So wechselte Alexandra Rink auf eigenen Wunsch in das Sekretariat des Rudi-Stephan-Gymnasiums, ihre Nachfolgerin als kompetente Büroleiterin Rheindürkheim sei Simone Lampe.

Der Höhepunkt des Abends war die Verleihung des historischen Rheindürkheimer Gerichtssiegels an Werner Andres. In seiner Laudatio hob Adolf Kessel die Tätigkeit von Werner Andres im Männergesangverein 1862 hervor, hier organisiere er jedes Jahr das Bierfestival und sei aus der MGV-Fastnacht als singender Postbote nicht wegzudenken.

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Geschrieben in Worms und Ortsteile am 11. Januar 2018

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