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Klarinetten und Trompeten im Zwiegespräch

Repräsentative Auftritte bei schönem Sommerwetter der Trachtenkapelle Dolgesheim

BeitragsbildDen Auftakt hatte die etwa 30-köpfige Truppe bei der Siloeinweihung der Genossenschaft Raiffeisen in Worms. Zunächst wurde die Musik als Hintergrundsbelustigung gesehen, doch nach mehreren fetzigen Rhythmen, einer Polonaise der Musiker während eines Schlagzeugsolos von Thomas Busch, sowie dem Gesang von Eva Bloth zu „One Moment in Time“, wurden immer mehr neugierige Zuhörer ins Zelt gelockt. Am Sonntag wurde die Kapelle von den Mainzer Winzern auf den Domplatz geladen, wo sie vom hörfreudigen Publikum schon erwartet wurde. Mit einem neu einstudierten „James-Last-Medley“ überraschte die Bläserkapelle besonders die jungen Leute, die sich wohl unter einer Trachtenkapelle etwas anders vorgestellt hatten.

Auch ein vom Dirigenten, Reinhard Lienerth, selbstarrangiertes „Beatles-Medley“ mit besonderen Nuancen von Laut-Leise-Passagen wurde intoniert, sowie Melodien des großen Swingmeisters Glenn Miller, wobei Ludwig Kleinkauf und Simon Schindel an den Posaunen glänzten. Besonders stolz ist Reinhard Lienerth auf seine Solisten, die er sich selbst durch Jugendarbeit gezogen hat. So spielten Nadine Ocepek und Henrik Seitz an den Trompeten einen alten Rheinländer namens „Bummel-Petrus“, der spätestens beim Einsatz des Refrains vielen bekannt ist. Doch auch ganze Instrumentengruppen wurden solistisch gefragt, so die Trompeten mit „Goldene Trompeten“, die Saxofone mit  „Eine Reise ins Glück“ und die Klarinetten mit dem Stück „Wild Cat Blues“. „Klarinetten und Trompeten sind immer im Zwiegespräch“, erzählte Reinhard Lienerth, doch hat die Trachtenkapelle ein Versöhnungsstück „Air“, wobei sie sich harmonisch hervorragend ergänzen und Petra Harth (Klarinette) und Henrik Seitz (Trompete) dies vortragen. Einer der jüngsten Solisten ist der 15-jährige Milan Filippi, der mit „Fascinating Drums“ ein überwältigendes minutenlanges Schlagzeugsolo darbot und einen riesen Applaus bekam. Doch nicht nur die Musiker waren gefragt, sondern das ganze Publikum.

Der Dirigent fackelte nicht lange und gründete im Nu einen großen Chor auf dem vollen Domplatz, so dass sie die Instrumentalisten und den singenden Dirigenten bei „Sierra Madre“ aus voller Kehle unterstützten. Zum Schluss durfte sich jede Instrumentengruppe mit selbstarrangierten Soli zu der Melodie „Ice Cream“ erst jede einzeln, dann alle zeitgleich vorstellen, welches einen grandiosen Abschluss brachte. Als Zugabe gab es noch passend zu den heißen Temperaturen ein „Samba-Medley“, womit sich die Trachtenkapelle aus Dolgesheim bis zum nächsten Jahr verabschiedete. Weitere Infos und Termine finden Sie unter: www.trachtenkapelle-dolgesheim.de

 

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