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Klimaschutz und vegane Ernährung: Wie hängt das zusammen?

Fleischkonsum reduzieren – die Umwelt und das Klima schonen

Klimaschutz ist vor allem in den letzten Jahren ein wichtiges Thema geworden, das nicht nur in der Politik heftig diskutiert wird, sondern auch für viele Menschen in und um Worms immer größere Bedeutung bekommt. Jeder fragt sich, was er selbst in seinem Alltag für die Umwelt tun kann. Im Fokus steht unter anderem das Reduzieren von Treibhausgasen, die nachweislich einen negativen Effekt auf die Umwelt und das Klima haben. Eine Möglichkeit, etwas Gutes für die Umwelt und zugleich für die eigene Gesundheit zu tun, ist das Reduzieren des Fleischkonsums oder gar das Umstellen auf eine rein vegane Lebensweise.

Fleischkonsum reduzieren – die Umwelt und das Klima schonen


Bereits seit einiger Zeit wird der Zusammenhang zwischen der Produktion und dem Konsum von Fleisch und dem Klimawandel von unterschiedlichen Seiten untersucht. Wissenschaftler und Experten sind sich mittlerweile einig: Wer viel Fleisch konsumiert, trägt zu einem erhöhten Ausstoß von Treibhausgasen bei und sorgt damit für negative Auswirkungen auf das Klima und somit den ganzen Planeten. Die Gründe dafür liegen in der aufwendigen Herstellung von Fleisch- und Wurstprodukten, die Auswirkungen auf ganz unterschiedliche Bereiche haben.

Eine Beispielrechnung macht dies deutlich: Für die Produktion von 1 kg Rindfleisch werden insgesamt 22 kg CO2, etwa 15.000 l Wasser, ungefähr 9,4 kg Getreide, und eine Futtermittelanbau-Nutzfläche von bis zu 49 qm benötigt. Der durchschnittliche Fleischverbrauch pro Kopf liegt in Deutschland bei etwa 60 kg jährlich. Bereits auf den ersten Blick wird deutlich, welche Belastung der Fleischkonsum für das Klima und die Umwelt bedeutet. Nicht umsonst haben Forschungen ergeben, dass 15 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes auf die Nutztierhaltung entfallen. Eine Reduzierung derselben könnte also einen entscheidenden und dauerhaften Beitrag zum Klimaschutz leisten. 

Vegan im Trend: Pflanzliche Fleischalternativen entlasten die Umwelt
Eine Möglichkeit, auch im Alltag einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, ist das Reduzieren des eigenen Fleischkonsums. Schließlich bestimmt die Nachfrage auch hier das Angebot – je weniger Fleischprodukte gekauft werden, umso geringer fällt die Produktionsmenge aus, und umso deutlicher präsentiert sich der Einfluss auf die Umwelt Viele Menschen scheuen aber den Gedanken an eine rein pflanzliche Ernährungsweise. Dabei sind auf dem Markt mittlerweile zahlreiche Produkte erhältlich, die beweisen, dass eine vegane Lebensweise keinesfalls Verzicht bedeutet. Rein pflanzliche Fleischalternativen, die aus Zutaten wie Seitan, Erbsenprotein oder Tofu hergestellt werden, sind heutzutage keine Nischenerscheinung mehr, sondern liegen voll im Trend. Die vielseitigen Burgerpattys, Schnitzel, Nuggets und Würstchen sind weder optisch, noch geschmacklich von den Originalen zu unterscheiden.

Gleichzeitig zeichnen sie sich durch eine deutlich bessere Umweltbilanz aus: Bei der Herstellung von einem Kilo Fleischersatz aus Seitan entstehen nur etwa 1,68 kg CO2. Es ist nicht direkt erforderlich, Fleischprodukte vollständig vom Speiseplan zu streichen. Bereits ein Ersetzen von Geflügel, Rind und Schwein durch pflanzliche Lebensmittel an einigen Tagen in der Woche leistet einen Beitrag zum Klimaschutz. Dies gilt allerdings nur, wenn auch vegane Produkte keine langen Transportwege zurücklegen müssen, was zu einem erhöhten Ausstoß von Treibhausgasen führt. Regional und saisonal lauten hier die Stichworte, auf die Verbraucher beim Kauf entsprechender Lebensmittel achten sollten.

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