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Kommunale Pflichtaufgabe in Rheinland-Pfalz

20 Jahre Gleichstellung in der VG Guntersblum wurde mit akademischer Feier in Eimsheim begangen / Ministerin Alt unter den Gästen

Ulrike Schindel

Ulrike Schindel

Die Gleichstellungsbeauftragte Ulrike Schindel lud für die Verbandsgemeinde Guntersblum am Internationalen Frauentag zu einer akademischen Feier nach Eimsheim ein und freute sich ganz besonders, dass viele Kolleginnen und KooperationspartnerINNEN den Weg nach Eimsheim gefunden hatten. Auch Bürgermeister Michael Stork konnte zahlreiche Gäste in der liebevoll dekorierten Scheune im Pfaffengarten begrüßen. 

Mit interessanten und kurzweiligen Reden und Grußworten
Unter ihnen insbesondere die Familienministerin Irene Alt, Landrat Claus Schick, den Bürgermeister der VG Nierstein-Oppenheim, Klaus Penzer, die ebenso, wie der Eimsheimer Bürgermeister, Hans-Joachim Eller, mit interessanten und kurzweiligen Reden und Grußworten die Anwesenden zu unterhalten wussten. Auch die Bundestagsabgeordneten Marcus Held (SPD) und Jan Metzler (CDU) sowie der ehemalige Bundestagsabgeordnete Klaus Hagemann (SPD) und die beiden Landtagsabgeordneten Kathrin Anklam-Trapp (SPD) und Pia Schellhammer (Grüne) weilten unter den Gästen wie die Ortsbürgermeister Schmitt (Hillesheim), Schreiber (Dolgesheim) und Freitag (Weinolsheim) und der ehemalige VG-Bürgermeister Rudi Müller.

Gleichberechtigung von Frau und Mann auch eine Aufgabe der Gemeinden und der Landkreise
1994 wurde die Einrichtung kommunaler Gleichstellungsstellen in Rheinland-Pfalz in § 2 Abs. 6 Gemeindeordnung und in § 2 Abs. 9 Landkreisordnung festgeschrieben, wonach die Verwirklichung des Verfassungsauftrags der Gleichberechtigung von Frau und Mann auch eine Aufgabe der Gemeinden und der Landkreise ist. Wie sich Beruf und Familie in Bezug auf die Gleichberechtigung in verschiedenen Generationen vereinbaren ließen – darüber sprach die Journalistin Sonja Werner mit Jutta Gröhl (75 Jahre) aus Weinolsheim, Gabriele Baumgarten (48 J.) und Karin Graßmann-Krämer (31 J.) aus Uelversheim. Dass Gleichstellungsstellen auch weiterhin benötigt werden, darin waren sich alle Anwesenden einig, da im täglichen Leben trotz Gesetzesverankerung noch viele Defizite vorhanden sind.

Die äußerst kurzweilige und gut organisierte Veranstaltung wurde musikalisch umrahmt vom Eimsheimer Gesangverein und tänzerisch von den „Paradiesvögeln“ des TSV Uelversheim.

Mit ihrem Lieblingszitat „Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Schritte tun, können sie das Gesicht der Welt verändern“ bedankte sich Ulrike Schindel bei allen Helferinnen und Helfern, die zum guten Gelingen der Feier betrugen.

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