
Mit einem Handy-Verkehrs-Check in Worms an der B9/Ecke Friedrichstraße beteiligte sich Heiner Boegler, Pressesprecher des ACE Kreis Rheinhessen-Nahe-Hunsrück, an der diesjährigen Clubinitiative des ACE Auto Club Europa. Gemeinsam mit dem Regionalbeauftragten für Rheinland-Pfalz, Volker Schork, beobachtete er 30 Minuten lang den Verkehr. Hierbei erfassten sie, wie häufig Handy-Verstöße am Steuer begangen wurden: Bei acht von 294 gezählten Fahrzeugen wurden entsprechende Verstöße dokumentiert. Das entspricht einem Anteil von rund 2,7 Prozent.
„Das Ergebnis in Worms zeigt ein vergleichsweise moderates Bild, dennoch bleibt jeder einzelne Verstoß ein ernstzunehmendes Risiko“, so Volker Schork. Wer bei Tempo 50 innerorts zwei Sekunden lang nicht auf die Straße schaue, lege rund 28 Meter im „Blindflug“ zurück. Selbst bei Tempo 30 sind es in dieser Zeit laut ACE noch etwa 17 Meter – eine Strecke von mehreren Autolängen ohne Blick für die Gefahren des Straßenverkehrs. Besonders im dichten innerstädtischen Verkehr kann das fatale Folgen haben, vor allem für Fußgänger oder Radfahrer.
Laut Auswertung der Unfallstatistik 2024 des Statistischen Bundesamts wurde nach Angaben des ACE bei 8.722 Unfällen mit Personenschaden Ablenkung als Unfallursache festgestellt. In 1.039 Fällen hat die Nutzung elektronischer Geräte nachweislich zum Unfall geführt. Insgesamt sind sogar 25 Menschen bei solchen Unfällen ums Leben gekommen. „Wer auch nur einen Moment chattet oder scrollt, riskiert, einen Menschen zu übersehen“, mahnt Sven-Peter Rudolph, Vorsitzender des ACE, entsprechend ein konzentriertes und verantwortungsvolles Verhalten im Straßenverkehr an.
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