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„Kritik reines Wahlkampfgetöse”

Stellungnahme der Verwaltung zur Kita am Standort Paternusschule

Vor rund einer Woche saßen Vertreter der Stadtverwaltung, der Elternbeiräte, des Bergkindergartens, der Paternusschule, der Parteien und der TSG Pfeddersheim an einem Tisch, um die Pläne für eine Kita-Anlage auf dem Gelände der Paternusschule zu diskutieren. Die Verwaltung hatte dazu eingeladen, wollte in der Runde das Konzept vorstellen und eventuelle Kritikpunkte besprechen. Das Gespräch sei sehr lösungsorientiert verlaufen und am Ende seien sich alle einig gewesen, die Pläne mitzutragen, eine entsprechende Frage habe allgemeine Zustimmung zutage gebracht. Insbesondere die anwesenden Vertreter der Paternusschule, Schulleitung und Elternvertretung sowie die Vertreter des Bergkindergartens hätten ihre Zustimmung kundgetan. „Wir sind mit der vorgestellten Planung sehr zufrieden“, betont Hans-Peter Bürcky, Schulleiter der Paternusschule. Dass nun, eine Woche nach dem Gespräch, über die Presse doch Kritik laut werde, ist deshalb aus Sicht der Verwaltung nicht nachvollziehbar.

Keine anderen Lösungsvorschläge

„Wie alle involvierten Akteure wissen, läuft uns aus planerischer Sicht die Zeit davon. Wir brauchen dringend eine Lösung für den Bergkindergarten – deshalb sind wir mit einer Planung in das Gespräch gegangen, die aus unserer Sicht den Anforderungen der Kita, den Bedürfnissen der Paternusschule sowie den Wünschen der TSG Pfeddersheim Rechnung trägt“, betont Baudezernent Uwe Franz nochmals. Keine der anwesenden Parteien habe an diesem Abend andere Lösungsvorschläge geäußert. „Wir können den Umzug des Bergkindergartens nicht mehr aufschieben. Zudem benötigen wir eine gewisse Vorlaufzeit für die Ausschreibungen und die vorbereitenden Arbeiten“, macht der Baudezernent deutlich. In dem Kontext verweist er nochmals auf den Stadtratsbeschluss vom 17. April dieses Jahres, in dem es heißt „Der Aufstellung einer viergruppigen Kita in Mobilbauweise auf der Rasenfläche der Paternusschule wird zugestimmt.“ Der Rat stimmte mit 46 Ja-Stimmen und nur einer Enthaltung zu.

Schnellstmöglicher Umzug soll erfolgen

Zudem verweise die Beschlussvorschlage ausdrücklich auf die Dringlichkeit der Situation: „Aufgrund der Dringlichkeit und der damit notwendigen Eilentscheidung konnte der klassische Verfahrensweg (Ortsbeirat, Haupt- und Finanzausschuss) für diese Maßnahme nicht eingehalten werden.“ Nun, knapp einen Monat später, den Stadtratsbeschluss zu kritisieren, sei der Sache nicht dienlich, so der Baudezernent. Und auch die Erwartungshaltung, nach einem eindeutigen Stadtratsbeschluss eine ergebnisoffene Diskussion über den Verbleib des Bergkindergartens führen zu wollen, entbehre jeglicher Grundlage. Auch den Kritikpunkt, die Stadt „verbrate“ Millionen für provisorische Lösungen anstatt ein umfassendes Konzept für die Kindergarten- und Schulentwicklung in Pfeddersheim und dessen zeitnahe Umsetzung zu erarbeiten, weist der Baudezernent entschieden zurück. „Wie wir auch in dem jüngsten Gespräch deutlich gemacht haben, arbeiten wir parallel zu der temporären Lösung für den Bergkindergarten an einer langfristigen Gesamtlösung für die Kita-Situation in Pfeddersheim“, kontert Franz und verweist auch hier nochmals auf die bereits genannte Stadtratsvorlage. „Der GBB schlägt weiterhin vor, bis zur Errichtung eines so genannten Kinderzentrums in der Paternusschule diese Mobillösung beizubehalten“, lässt auch hier die Vorlage keine Zweifel an den weiteren Plänen zu. Ungeachtet der langfristigen Lösung müsse nun jedoch ein schnellstmöglicher Umzug des Bergkindergartens erfolgen.

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Geschrieben in Worms und Ortsteile

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