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„Kurze Beine kurze Wege“

Abenheimer CDU präferiert eine Lösung möglichst nah zum aktuellen Schulstandort

„Wir freuen uns, dass endlich was passiert und die Verwaltung die Sanierung der Grundschule nun aktiv angeht“, resümiert Stephanie Lohr, die Vorsitzende der Abenheimer CDU Ortsbeiratsfraktion, zur Planung der Stadtverwaltung, mit der Renovierung der Abenheimer Grundschule sowie der Förderschule noch in diesem Jahr beginnen zu wollen. In den vergangenen Monaten haben die Schulleitung, die Elternvertretung, die politischen Vertreter und zuletzt der Ortsbeirat mit einem Antrag der CDU Fraktion die Verwaltung immer wieder auf die zahlreichen Mängel an dem aus den 60er Jahren stammenden Grundschulgebäude in der Weingartenstraße hingewiesen.

Erleichtert über vorgeschlagen Lösung
„Wir sind erleichtert, dass die Verwaltung zu ihrem Leitsatz „kurze Beine kurze Wege“ auch in Abenheim stehen will und eine Containerlösung im Ort vorgeschlagen hat“, fasst Mirko Weigand, selbst Vater von schulpflichtigen Kindern und stellvertretender Ortsvorsteher das Ergebnis des kürzlich im Abenheimer Rathaus stattfinden Informationsgesprächs der Verwaltung zur Sanierung der Grundschule zusammen.

Am 8. April informierten OB Michael Kissel, Baudezernent Uwe Franz, gemeinsam mit Vertretern des Gebäudebewirtschaftungsbetriebs die Schulleitung, die Elternvertretung und den Förderverein sowie Vertreter des Ortsbeirats über die dringend notwendige Sanierung der Grund- und Förderschule. Der Zustand der Schulgebäude ist inzwischen so prekär, dass der Schulbetrieb bereits zum Sommer eingestellt werden und das neue Schuljahr in Containern beginnen soll.

Kerwe müsste sich verändern
Nachdem im Termin noch keine Aussage zu einem möglichen Standort der Container gemacht wurde, sondern die Anwesenden von OB Kissel ausdrücklich aufgefordert wurden geeignete Flächen vorzuschlagen, wurde vom Gebäudebewirtschaftungsbetrieb an den Ortsvorsteher Hans-Peter Weiler inzwischen eine Planung für eine Containerschule auf dem Festplatz in der Von-Ketterle-Straße weitergeleitet. Würde diese Planung so umgesetzt werden, könnte die Kerwe in ihrer bekannten Form, mit Bühne und Fahrgeschäften so nicht mehr auf dem Festplatz stattfinden.

Daher erwartet die CDU von der Verwaltung, dass mit diesem Planungsvorschlag die Suche noch nicht beendet ist und geprüft wird, ob nicht weitere Grundstücke für einen Containerstandort geeignet sind. Denn neben der Kerwe, wird der Festplatz in Abenheim auch noch für weitere Veranstaltungen genutzt. Bei einer in Aussicht gestellten Sanierungszeit von 3 bis 4 Jahren, wäre der Wegfall als Veranstaltungsfläche eine erhebliche Einschränkung für die Abenheimer. Weiterhin ist der Festplatz auch gute 20 Gehminuten von der Turnhalle und dem Sportplatz entfernt und mit Blick auf den Schulsport damit nicht ganz optimal.

Alternativen prüfen
Die Abenheimer CDU fordert daher von der Verwaltung, dass weitergeprüft wird, ob es nicht auch Alternativen gibt, die sich näher zum Sportgelände befinden. Weiterhin gelte es zu beachten, dass neben Grund- und Förderschule auch der Männergesangsverein und die Blaskapelle von der Schließung der Schulgebäude beeinträchtigt sein werden. Beide Vereine nutzen die Schule für ihre Proben. „Ich bin mir sicher, dass wir auch hierfür Lösungen finden werden, aber auch diese müssen organisiert werden. Gerade für den Männergesangsverein, der sein Vereinsheim in der Förderschule eingerichtet hat, ist die Entscheidung schwerwiegend.

Klare Aussagen gefordert
Alle Betroffenen brauchen daher schnellstmöglich von der Verwaltung klare Aussagen, ab wann, welche Gebäude nicht mehr genutzt werden können“, fordert Stephanie Lohr. „Sollte sich keine andere Standortlösung als Festplatz ergeben, so gilt es, einen Kompromiss zu finden, der den Schülerinnen und Schülern als auch den örtlichen Veranstaltungen gerecht wird.“, fasst Hans-Peter Weiler die Erwartungen der CDU zusammen und kündigte an, zeitnah zu einer außerordentliche Ortsbeiratssitzung einzuladen, um alle Betroffenen sowie die Bürger*innen über die aktuellen Entwicklungen zu informieren.

Hans-Peter Weiler, Karl-Heinz Eyrisch-Hemer, Michael Roth, Helga Vierheller, Mirko Weigand, Christoph Lohr, Florian Michael, Stephanie Lohr, Sebastian Ketterle und Jakob Weiler (von links).

Hans-Peter Weiler, Karl-Heinz Eyrisch-Hemer, Michael Roth, Helga Vierheller, Mirko Weigand, Christoph Lohr, Florian Michael, Stephanie Lohr, Sebastian Ketterle und Jakob Weiler (von links).

 

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Geschrieben in Worms und Ortsteile

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