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Lautstarker Appell für mehr Toleranz

Bei „Klappe, die erste“ rocken am Ostersonntag drei Bands zugunsten der Initiative „Worms macht die Klappe auf“ / Einlass ist um 19 Uhr im „BB on the Rockzz“ / Eintritt frei

Amegaphon ist eine von drei Bands, die am Sonntag für die gute Sache rocken.

Amegaphon ist eine von drei Bands, die am Sonntag für die gute Sache rocken.

Von Vera Beiersdörfer Wenn derzeit die Rede von einer Initiative, die sich gegen Ausgrenzung und Fremdenhass in der Nibelungenstadt stark macht die Rede ist, dann ist es „Worms macht die Klappe auf!“. Von Ministerpräsidentin Malu Dreyer bereits mit dem Jugend-Engagement-Preis des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet, läuft aktuell ein Online-Casting (www.wmdka.de), bei dem sich junge Menschen für den geplanten Kurzfilm „Julia und Djamal – zwei Welten eine Liebe“ bewerben können. Zahlreiche Spenden und Sponsoren machen die Realisierung des von Aimé-Jipsy Mikona und Peter Englert geplanten Projekts erst möglich. Und auch das „BB on the Rockzz“ (Friedrich-Ebert-Straße 2B) setzt sich nun für die gute Sache ein. Am Ostersonntag, dem 16. April, stehen dort drei Bands auf der Bühne und rocken gemeinsam für mehr Toleranz. Zwischen Punkrock und Alternative wird dem feierfreudigen Publikum an diesen Ostern jede Menge Power geboten. Der Clou: Der Eintritt ist frei und Spenden werden zu 100 Prozent in das Kurzfilm-Projekt investiert.

Amegaphon – die Wormser Band steht für bratzige Gitarren, deutsche Texte, fette Drums und dicke Bässe. Quasi vier Leute und ein Megaphon. Drummer Falko Eckey hält es für unerlässlich gegen Rechtsextremismus und andere Formen der Ausgrenzung Position zu beziehen. „Ich halte die Initiative `Worms macht die Klappe auf´für eine sehr gute und vor allem wichtige Sache. Toll, dass sich Leute gegen Ausgrenzung engagieren. Je mehr Zuhörer am Sonntag kommen, desto mehr Mitstreiter können wir erreichen. Also nix wie hin und Gutes tun“, wirbt der Schlagzeuger für zahlreiche Konzertbesucher.

Unbändiger Rock, charakteristische Stimmgewalt und Songwendungen, die immer wieder für positive Überraschungen sorgen. „C.U.B.E.“ sind fünf Leipziger Jungs, die es verstehen dem Zuhörer eine gehörige Überdosis Rock zu injizieren.  Ebenfalls am Sonntag mit dabei sind „Captain Risiko“. Ihr Punkrock mit deutschen Texten ist Sozialkritik in Reinstform, manchmal aber auch Geschichten aus dem täglichen Leben oder purer Eskapismus.

Zoe Julius setzt bei der Initiative "Worms macht die Klappe auf!" für mehr Toleranz in der Nibelungenstadt ein.

Zoe Julius setzt sich bei der Initiative „Worms macht die Klappe auf!“ für mehr Toleranz in der Nibelungenstadt ein.

Das Team von „Worms macht die Klappe auf!“ fiebert dem Abend bereits entgegen und hofft auf zahlreiche Musikbegeisterte, die ihr Projekt unterstützen möchten. „Wir wollen mit unserem Projekt zeigen, dass jeder etwas für Zusammenhalt und ein friedliches Miteinander tun kann. Viele sind zwar gegen Rassismus, wissen jedoch nicht, wie sie etwas verändern können. Wir bieten daher allen die Möglichkeit mit uns stark zu sein und freuen uns über jeden, der sich engagieren möchte“, erklärt Zoe Julius von „Worms macht die Klappe auf“. Ein großes Dankeschön geht vor allem an die Inhaber des „BB on the Rockzz“. „Wir sind glücklich, dass ein Abend zu unseren Gunsten im BB´s veranstaltet wird.  Wir danken auch den drei Bands, die unsere Sache unterstützen und hoffen natürlich, dass viele Wormser den Weg zum Konzert finden“, ergänzt Aimé-Jipsy Mikona.

Wer nach der lahmen Eiersuche und dem reichhaltigen Osterbraten noch etwas Bewegung braucht, sollte sich am Ostersonntag  ins „BB on the Rockzz“ begeben, tanzen, feiern, glücklichsein und dabei ein Zeichen für mehr Toleranz setzen. Los geht es um 19 Uhr.

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Geschrieben in Worms und Ortsteile

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