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21.41 Uhr | 17. September 2013

Mit einigen Überraschungen

JazzAffair begeisterte mit dem Konzert „Volles Programm“ / Erneuter Auftritt mit „Wood Worms“ am 1. Dezember in der Pfiffligheimer Kirche

Foto: Leoni Gröne/ Die Knipser, Osthofen

Foto: Leoni Gröne/ Die Knipser, Osthofen

Erwartungsfrohe Besucher füllten die Pfiffligheimer Turnhalle bis auf den letzten Platz. Die Chorformation JazzAffair des GV „Liedertafel“ 1868 Worms-Pfiffligheim bat zu einem Konzert der besonderen Art. Der Abend stand unter dem Motto „Volles Programm“ und dazu hatte sich der Chor eine Menge Überraschungen einfallen lassen.

Durch den Abend führte Moderatorin Antje Lammeyer, die eigens aus Hamburg angereist war um ihre „alte Truppe“ zu unterstützen. In lockerem Plauderton präsentierte sie ihr Wohnzimmer und das neue Entertainmentprogramm ihres Fernsehers. Sie zappte sich durch eine Vielfalt von Musikprogrammen. Swing, Pop, Jazz und Rock gehörte ebenso dazu wie deutscher A capella Gesang.

Ergänzt wurde das Programm durch die Band „Wood Worms“, die sich unter der Leitung von Karl-Heinz Dupuis nahtlos in das Konzert einpasste. Verstärkt durch Siggi Dupuis im Gesangspart glänzte die Band mit bekannten Swing- und Jazzklassikern wie Fly me tot he moon, Take five oder dem Stück Does anybody really time it is.

Das lediglich eine gemeinsame Probe die Harmonie zwischen Chor und Band perfektionierte war in erster Linie dem großartigen Können und der Begeisterungsfähigkeit von Musikdirektor Helmut Vorschütz zu verdanken, der in seiner unnachahmlichen Art locker wirkend aber exakt musizierend für den Erfolg des Abends stand.

Mehr als ein Hörgenuss
Das JazzAffair den Titel Konzertchor des Chorverbandes Rheinland-Pfalz zu Recht trägt konnten an diesem Abend alle erleben. Zu den erklärten Zielen des Chors gehört es, dem Publikum nicht nur einen Hörgenuss, sondern ein „Volles Programm“ für alle Sinne zu bieten. In Teamarbeit wurden Choreographie, Bühnenbild und viele kleine optische Reize durch Kuscheltiere oder bunte Schals genutzt um die Botschaften der Lieder zu verdeutlichen. Auch fünf Auftrittsformationen  sorgten immer wieder für Abwechslung. Kleine Sketche als Werbeblöcke oder zur Verdeutlichung eines geplatzten Rendezvous waren willkommene Unterbrechungen, die von den Zuschauern mit Spaß aufgenommen wurden.

Während der Chor im ersten Teil des Programms insbesondere Swing- und Jazzmelodien die Tonreinheit und musikalische Gestaltungsvielfalt des Ensembles zeigte, wurden die Gäste im zweiten Teil mit bekannten Melodien verwöhnt. Stücke wie The lion sleeps tonight, Over there rainbow, Mister Sandmann oder Fields of Gold erweckten die Begeisterung des Publikums, das es bei der Präsentation von Bohemien Rapsody der Gruppe Queen nicht mehr auf den Stühlen hielt. Stehender Applaus mitten in einem Konzert steigerte auch die Freude der Sängerinnen und Sänger, die am Ende glücklich und nass geschwitzt die Bühne erst nach der dritten Zugabe verlassen durften.

Gemeinsam werden Wood Worms und JazzAffair am 1. Dezember in der Pfiffligheimer Kirche wieder zu hören sein.

 

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