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12.03 Uhr | 14. Oktober 2021

„Mit Selbstvertrauen in das Spiel“

HSG WORMS: Wormser Drachen spielen am Sonntag gegen TuS Daun in der heimischen Nikolaus-Doerr-Halle

Nach der unglücklichen Niederlage beim Meisterschaftsfavoriten TV Homburg geht es für die Handballer der HSG Worms zurück in der Alltag in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Am Sonntagabend gastiert die TuS Daun in Worms – und zwar endlich wieder in der Hölle Süd, der heimischem Nikolaus-Doerr-Halle der Wormser Drachen (Anwurf: 18 Uhr). „Wir gehen mit Selbstvertrauen, der Aussicht auf Harz an den Händen und der Rückkehr in unsere Halle in das Spiel, das wir unbedingt gewinnen möchten. Daun ist eine gute Mannschaft, aber wir wollen zeigen, dass wir besser sind“, sagt HSG-Trainer Marco Tremmel, der auf eine ausverkaufte Halle und die lautstarke Unterstützung der Fans hofft. „Wir werden auf dem Feld alles reinhauen und versuchen, wieder attraktiven Handball zu spielen. Dass die Mannschaft das kann, hat sie über 60 Minuten in Homburg und in der zweiten Halbzeit Zuhause gegen Kastellaun gezeigt.“

Halle wieder für Spielbetrieb nutzbar

Nachdem die Stadt Worms aufgrund der Corona-Pandemie ihr Impfzentrum in der HSG-Heimspielhalle betrieben hat, ist die Halle seit dieser Woche wieder für den Spielbetrieb nutzbar. „Ich möchte mich in Namen der HSG für den schnellen Abbau des Impfzentrums bei der Stadt und allen Verantwortlichen bedanken“, sagt Florian Stenner zur erneuten und – hoffentlich vorerst letzten – Hallenwechsel der Wormser Drachen. Wie im BIZ, werde auch in der Nikolaus-Doerr-Halle die 2G+ Regelung gelten. Gästefans müssen sich vor der Anreise beim Verein anmelden. Ansonsten gilt: Maske, Impfnachweis, Genesenennachweis oder aktueller Test dabei haben.

Ein „Quasi-Aufsteiger“

Nun aber zum Sportlichen: Mit Daun wartet ein „Quasi-Aufsteiger“ auf die Wormser Drachen, der aufgrund der langen Handballpause noch nicht viele Spiele in der Oberliga bestritten hat. Jedoch haben die Dauner in den paar Spielen bereits gezeigt, dass die Mannschaft Spiele in Deutschlands vierter Liga gewinnen kann. „Daun verfügt über einige sehr gute Spieler und ist leistungstechnisch irgendwo zwischen unseren beiden ersten Gegner einzuschätzen“, sagt HSG-Trainer Marco Tremmel. Das zeigt auch ein Blick auf die bisherigen Ergebnisse des kommenden Wormser Gegners: Gegen Eckbachtal und Mundenheim gab es keine Punkte, gegen den TV Mülheim konnte Daun allerdings gewinnen. „Die bislang richtig gute Abwehr wird auch gegen TuS Daun entscheidend sein. Können wir deren Angreifer kontrollieren und schnelle Gegentreffer durch einfache Ballverluste in eigenem Ballbesitz verhindern, haben wir gute Karte“, so Marco Tremmel, der personell erneut nicht aus den Vollen schöpfen kann. Die Langzeitverletzten Janis Hafer, Niklas Schwarz, Tim Knobel und Timo Hochgesand fehlen sicher. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Spielmacher Marvin Seyfried, der im letzten Spiel muskuläre Probleme hatte. „Wir hoffen alle, dass Marv fit ist.
Er ist vorne wie hinten ein absoluter Leistungsträger, der vorangeht und die Mannschaft mitreißt“, sagt Marco Tremmel. Aufgrund von Erkältungen konnten zudem Jona Eschbach und Lukas Hochgesand nicht trainieren, Einsatz fraglich.

„Gesamtes Spiel nicht verlieren“

Positiv stimmt den Trainer jedoch, dass nicht nur Marvin Seyfried in sehr guter Frühform ist. Auch Stammspieler, wie Marko Kimpel und Luca Steinführer, war zuletzt verlass. „Jeder kann und muss seinen Teil beitragen, damit wir als Mannschaft erfolgreich sind. Solange wir das verstehen und auf dem Feld in Leistung übersetzen, sind wir eine starke Mannschaft“, unterstreicht Marco Tremmel, der seine Mannschaft taktisch auf Dauen eingestellt hat. Und darüber hinaus wurde erneut ein Fokus auf der Überzahlspiel gelegt, das im bisherigen Saisonverlauf noch nicht gut war. „Da müssen wir klarer, konsequenter und cleverer agieren. Ich möchte gegen Daun keine Überzahl verlieren, ich möchte das gesamte Spiel nicht verlieren.“

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Geschrieben in Handball, Sport

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