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20.38 Uhr | 16. Juli 2021

Nach Feiern ist heute niemandem zumute

FESTSPIEL-PREMIERE: „Luther“ steht im Schatten der Hochwasserkatastrophe / Solidarität und Gedenken an die Opfer

Oberbürgermeister Adolf Kessel gedachte im Heylshofpark vor der Festspiel-Eröffnung den Opfern der Flutkatastrophe. Foto: Mirco Metzler/Die Knipser

In diesem Jahr spielt bei der Premiere zwar das Wetter mit, aber die „Luther“-Premiere rückte am Freitagabend aufgrund der tragischen Ereignisse der Hochwasserkatastrophe in den Hintergrund. Ministerpräsidentin Malu Dreyer hatte am Mittag bereits ihre Teilnahme abgesagt und wird durch die Kulturministerin des Landes vertreten. „Wir haben auch überlegt, ob die Premiere unter diesen Umständen überhaupt stattfinden soll“, bekundete Festspiel-Intendant Nico Hofmann gemeinsam mit Oberbürgermeister Adolf Kessel sein Mitgefühl. Auf Live-Musik vor der Aufführung wurde ebenfalls verzichtet. Gemeinsam schwieg man für die zahllosen Opfer und sprach sich dafür aus, den Heylshofpark und die Festspielbühne am Dom zu einem Ort des Austausches zu machen. Solidarität mit den Betroffenen und die Unterstützung für die Betroffenen seien ein wichtiges Signal, damit den Flutopfern so schnell wie möglich geholfen werden kann. Allerdings brauche auch die Kultur einen Neustart, daher sei man sich seitens der Landesregierung einig, dass die Premiere und die Festspiele stattfinden sollen.

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Geschrieben in Worms und Ortsteile

Ein Kommentar für "Nach Feiern ist heute niemandem zumute"

  1. pg sagt:

    The show must go on…