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Neue Dom-Glocken nehmen Form an

Wormser Künstler Klaus Krier gestaltet Glockenzier

Stefan Blume – Blume-Fotografie Worms Klaus Krier beim Anbringen der Glockenzier auf der größten Glocke, die den Heiligen Amandus und Rupert geweiht ist, beide im 7. Jahrhundert Bischöfe in Worms.

Klaus Krier beim Anbringen der Glockenzier auf der größten Glocke, die den Heiligen Amandus und Rupert geweiht ist, beide im 7. Jahrhundert Bischöfe in Worms. Foto: Stefan Blume

Die für das Domjubiläum geplanten neuen Glocken für den Wormser Dom nehmen Gestalt an. Der Glockenguss für die insgesamt fünf Glocken mit einem Gesamtgewicht von ca. 5.500 Kilogramm wird auf zwei Etappen stattfinden. Die ersten drei Glocken werden am Freitag, dem 2. Februar, in der Glockengießerei Rincker in Sinn gegossen werden, die verbleibenden zwei Glocken einen Monat später am 2. März.

 Gegenwärtig werden in der Glockengießerei die Formen für die ersten drei Glocken hergestellt. Der Wormser Künstler Klaus Krier, der den Auftrag zur Gestaltung der Glockenzier erhalten hat, ist gerade dabei, die entsprechenden Bildwerke in Wachs auf die sogenannte „falsche Glocke“ aufzubringen, einen Lehmrohling, der zur Herstellung der Form benötigt wird. Jede Glocke wird einem Heiligen geweiht sein; die Glocken erhalten eine entsprechende Weiheinschrift und ein Bild des entsprechenden Patrons. Die Entwürfe für die Glockenzier sind gegenwärtig auch im Nordquerhaus des Domes ausgestellt.

 Die Glocken selbst sind bereits weitgehend durch Einzelsponsoren finanziert. Allerdings kommen dazu noch die Kosten für begleitende Maßnahmen wie die Herstellung des Glockenstuhls, statische Gutachten, die Motoren und Elektroinstallation und einiges mehr. Nach Auskunft des Dombauvereins belaufen sich die Kosten für das Gesamtprojekt auf 341.000 Euro. „Spenden für dieses Jahrtausendprojekt sind daher noch herzlich willkommen“, unterstreicht Dr. Udo Rauch als Vorsitzender des Dombauvereins Worms.

 Zu beiden Glockenguss-Terminen werden Domgemeinde und Dombauverein jeweils eine Busfahrt organisieren. Abfahrt ist um 10  Uhr am Liobahaus; dort besteht auch bereits um 9 Uhr die Möglichkeit, sich durch einen Film über den Prozess der Herstellung von Glocken zu informieren. Nähere Informationen und Anmeldung im Pfarrbüro der Domgemeinde  unter Telefon 0 62 41 / 6115.

 

Spendenkonto:

Dombauverein Worms, Stichwort: Glocken

IBAN DE78 5535 0010 0002 0174 91

bei der Sparkasse Worms-Alzey Ried

 

Oder:

IBAN DE40 5509 1200 0011 4072 00

bei der Volksbank Alzey-Worms

Geschrieben in Worms und Ortsteile am 11. Januar 2018

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