Sie sind hier: Home » Handball » Niederlage beim neuen Trainer!

Niederlage beim neuen Trainer!

Viertligaderby endet mit 28:34-Niederlage für die HSG Worms in Mundenheim / Mittwoch um 20 Uhr Nachholspiel gegen SV Budenheim in der Nikolaus-Doerr-Halle

Wurde zehn Minuten vor Spielende nach einem Foul mit der roten Karte bestraft: Spielmacher Michal Kurka. Archivfoto: Felix Diehl

In der kommenden Saison hätten sich alle Wormser gefreut, wenn Trainer Marco Tremmel einen Sieg mit seiner Mannschaft bejubelt. Doch am Samstagabend freute sich zumindest im Wormser Lager keiner mit dem Trainer, der ab der kommenden Runde das Oberligateam der HSG betreuen wird. Denn für die Wormser setzte es im Viertligaderby mit Marco Tremmel’s „Noch-Club“ VTV Mundendem eine verdiente 28:34 (14:18)-Niederlage. „Glückwunsch an den Gegner, er hat das Spiel bestimmt und verdient die Punkte geholt“, kommentierte HSG-Trainer Gerd Zimmermann das Spiel, das aus Wormser Sicht nicht so richtig rund verlief.

Verunsichert und formschwach 

Besonders verunsichert und formschwach präsentierten sich die Gäste, die wieder einmal mit lediglich sieben Feldspielern antreten konnten, in der Anfangsphase des Nachbarschaftsduells. Die Abwehr war in der Anfangsviertelstunde im kompletten Tiefschlaf und lud den Gegner zum munteren Torewerfen ein. Beinahe unbedrängt konnten die agilen Rückraumspieler der Tremmel-Sieben schalten und walten. Folgerichtig lagen die HSGler nach 14. Spielminuten mit 4:11 in Rückstand. HSG-Trainer Gerd Zimmermann nahm daraufhin bereits früh im Spiel seine zweite Auszeit, um das Spiel neu zu ordnen. Und tatsächlich wurde das Wormser Spiel nach dem Weckruf des Trainers besser. Die Abwehr präsentierte sich ein wenig gefestigter und provozierte so gegnerische Fehler in Form von unkonzentrierten Abschlüssen und unsauberen Angriffsaktionen. Auch bei eigenem Ballbesitz nahm das Spiel der HSG Mitte der ersten Halbzeit an Fahrt auf und die Gäste verkürzten den Rückstand bis zur 26. Spielminute auf 12:16. Kleiner als vier Tore wurde der Rückstand bis zum Pausenpfiff allerdings nicht mehr. „Es ist schade, dass wir nach dem Tiefschlaf uns gut zurückkämpfen und uns dann die Pause dazwischengekommen ist“, sagte Gerd Zimmermann und appellierte in der Kabine an seine Mannschaft, nach Wiederanpfiff genau da weiterzumachen, wo sie Ende der ersten Halbzeit aufgehört hatte.

Vorsprung verwaltet

Das Team folgte dem Appell des Trainers und ließ den Rückstand nach dem Seitenwechsel nicht mehr größer werden. So plätscherte die Partie bis zehn Minuten vor Schluss dahin. Mundenheim verwaltete den Vorsprung und Worms war trotz großem Kampf nicht in der Lage, das Spiel noch einmal spannend zu gestalten. Die endgültige Entscheidung fiel dann in der 50. Spielminute, als HSG-Spielmacher Michal Kurka nach einem Foul mit der roten Karte des Feldes verwiesen wurde. „Diese rote Karte war ein Witz“, sagt HSG-Vorstand Florian Stenner über die Entscheidung des Schiedsrichters. Selbst auf Mundenheimer Seite habe man die rote Karte nicht verstanden. „Wenn der Gegner kurz vor Schluss deutlich führt, die Mannschaft ohnehin mit nur einem Wechselspieler antritt und das Foul alles andere als hart war, dann kann man so eine Entscheidung einfach nicht treffen. Aber die Entscheidung war sinnbildlich für das, was die beiden Herren da mal wieder abgeliefert haben – sie waren die Schwächsten auf dem Feld.“ Die verbleibenden zehn Minuten waren dann einem Nichtangriffspakt gleichzusetzen. Worms konnte nicht mehr, Mundenheim wollte nicht mehr. So trennten sich beide Teams am Ende mit 28:34. Am heutigen Mittwoch findet die Nachholpartie gegen die SF Budenheim statt. Anpfiff ist um 20 Uhr in der Nikolaus-Dörr Halle.

Für die HSG spielten: Thomas Elgert, Sascha Gieger (im Tor), A. Eusterholz (1), Fabian Markert (8), Michal Kurka (4), Jörn Christmann (2), Dennis Markert (6), Markus Metzdorf (4), Moritz Brestrich (3).

Beitrag teilen Facebook Twitter

Geschrieben in Handball, Sport

Kommentare sind geschlossen

Nibelungen Kurier - Zutrittsprüfung

Herzlich willkommen
beim Internet-Auftritt des Nibelungen Kurier – der Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland.

Seit rund 35 Jahren geben wir zweimal wöchentlich eine gedruckte Ausgabe heraus. Zusätzlich bieten wir diesen kostenlosen Onlinedienst an, auf dem wir täglich das Neueste aus Worms und der Region für Sie bereitstellen. Sowohl die gedruckte als auch die Onlineausgabe sind werbefinanziert.

Warum sehe ich nibelungen-kurier.de nicht?

Sollten Sie Probleme haben, versuchen Sie es mit einem alternativen Browser zum Beispiel:

Für Rückfragen stehen wir Ihnen unter info@nibelungen-kurier.de gerne zur Verfügung.


Impressum
Nibelungen Kurier Verlag GmbH
Print-Carl-Anlage 20
67547 Worms
Telefon: 06241 9578-0
Fax: 06241 9578-78
info@nibelungen-kurier.de

Geschäftsführer: Frank Meinel und Dieter Schaller
Amtsgericht Mainz, HRB 11190
Umsatzsteuernummer-ID DE 1499 65202
Verantwortlich für den Inhalt: Frank Meinel

Datenschutzerklärung