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Patientensicherheit wird groß geschrieben 

Am 17. September ist auch am Klinikum Worms der „Tag der Patientensicherheit“

Am 17. September 2015 findet erstmals der „Internationale Tag der Patientensicherheit“ statt. Ziel der vom Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) ins Leben gerufenen Initiative ist es, die Öffentlichkeit über die vielen Patientensicherheits-Maßnahmen der Krankenhäuser zu informieren und zu zeigen, was Patienten selbst hierzu beitragen können.

Am Klinikum Worms genießt das Thema Patientensicherheit das ganze Jahr über höchste Priorität. Beispielsweise erhält jeder Patient bei Aufnahme ins Klinikum ein individuelles Patientenarmband, das während des ganzen Aufenthaltes getragen wird und eine eindeutige Identifizierung ermöglicht. Ist eine Operation geplant, wird bei jedem Patienten zudem eine Sicherheits-Checkliste abgefragt. Erst, wenn alle Haken im grünen Bereich gesetzt sind, kommt der Patient in den OP. Dort erfolgt eine weitere Sicherheitsmaßnahme: „Bevor mit der Operation begonnen wird, geht der Operateur nochmals einen Fragebogen durch, in dem beispielsweise der Patientenname, die geplante Operation, das benötigte Equipment oder mögliche Risiken abgefragt werden“, erklärt Klinikum-Geschäftsführer Bernhard Büttner. „Mit der eigentlichen Operation wird erst dann begonnen, wenn alle Fragen korrekt beantwortet sind.“

Potenzielle Risikoquellen schon frühzeitig erkennen
Um potenzielle Risikoquellen schon frühzeitig zu erkennen, hat das Klinikum Worms zudem ein Frühwarnsystem etabliert, in dem aufgefallene Fehlerquellen erfasst und anschließend beseitigt werden. „Manchmal sehen sich zum Beispiel die Verpackungen von Medikamenten sehr ähnlich. Fällt dies auf, greifen wir in der Regel auf einen alternativen Hersteller mit deutlich anderer Verpackung zurück, um eine potenzielle Verwechselungsgefahr auszuschließen“, so Bernhard Büttner weiter.

Hohe Maßstäbe setzt das Klinikum Worms auch in den Bereichen Hygiene und Qualitätsmanagement. So wurde das Klinikum als eines von nur wenigen Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz Anfang des Jahres für sein ausgezeichnetes Hygienemanagement mit dem Zertifikat „Aktion Saubere Hände“ in Silber ausgezeichnet. „Im Rahmen dieser Zertifizierung setzen wir permanent Hygienemaßnahmen um, die von Personalschulungen und Fortbildungsveranstaltungen über die Messung unseres Desinfektionsmittelverbrauchs bis hin zum Aufstellen von Desinfektions-Spendern für unsere Patienten reichen“, fügt Bernhard Büttner hinzu. „Zusätzlich zeugen die standardisierten Abläufe in unseren zertifizierten Krebs- und Kompetenzzentren von hohem Qualitätsniveau und somit höchster Patientensicherheit.“

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