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13.48 Uhr | 6. Juni 2013
Neues „Zentrales Patientenmanagement“ in der Notaufnahme des Hochstiftes

Patientenversorgung wird weiter optimiert

Elena Reichel vom „Zentralen Patientenmanagement“ der Notaufnahme des AGAPLESION HOCHSTIFT EVANGELISCHES KRANKENHAUS.

Elena Reichel vom „Zentralen Patientenmanagement“ der Notaufnahme des AGAPLESION HOCHSTIFT EVANGELISCHES KRANKENHAUS.

Die Patientenversorgung am AGAPLESION HOCHSTIFT EVANGELISCHES KRANKENHAUS in Worms wird weiter optimiert: Seit dem 1. Mai 2013 wird ein neues „Zentrales Patientenmanagement“ in der Notaufnahme eingeführt. Die zuständige Mitarbeiterin Elena Reichel wird in dieser Position als erste und feste Ansprechpartnerin sowohl für Patienten und Angehörige als auch für Notdienste und zuweisende Ärzte fungieren. „Die neu geschaffene Struktur bietet den Vorteil, dass Ärzte und Pflegepersonal von administrativen Tätigkeiten entlastet werden und sich noch intensiver um die Patienten kümmern können“, erläutert York Ohlendorf, Geschäftsführer des AGAPLESION HOCHSTIFT EVANGELISCHES KRANKENHAUS.

Patienten müssen weniger Stationen durchlaufen
Das Zentrale Patientenmanagement ist künftig zuständig für die Koordination und Steuerung des Patientenflusses. Der erste Schritt umfasst hierbei die Aufnahme der Patienten und die Überleitung an die zuständigen Ärzte und das Pflegepersonal der Notaufnahme. „Da wir jeden Tag aktuelle Meldungen über freie Betten auf den Stationen bekommen, können wir im nächsten Schritt sicherstellen, dass die Patienten aus der Notaufnahme möglichst schnell auf die zuständige Station verlegt werden können“, berichtet Elena Reichel. Die Patienten müssen damit weniger Stellen im Krankenhaus durchlaufen und der gesamte Patientenfluss kann noch reibungsloser und effizienter gestaltet werden.

Weiterer Schritt für die Neuorganisation der Notaufnahme
„Die Einrichtung eines Zentralen Patientenmanagements in der Ambulanz ist ein weiterer Schritt für die bereits begonnene Neuorganisation der Notaufnahme am AGAPLESION HOCHSTIFT EVANGELISCHES KRANKENHAUS“, berichtet Ohlendorf. Zu diesem Prozess gehört unter anderem auch, dass die Notaufnahme bereits seit Anfang des Jahres interdisziplinär geführt wird. „Das bedeutet, dass in der Notaufnahme sowohl ein internistischer als auch ein chirurgischer ärztlicher Bereitschaftsdienst rund um die Uhr zur Verfügung steht“, so Ohlendorf weiter. Auf diese Weise kann gewährleistet werden, dass für alle Notfallpatienten möglichst schnell die optimale Behandlung eingeleitet werden kann.

Ansprechpartner für Patienten, Angehörige und zuweisende Ärzte
„Die Notaufnahme ist ein besonders sensibler Bereich in einem Krankenhaus“, weiß Elena Reichel. „Patienten und Angehörige befinden sich in einer Ausnahmesituation und haben einen hohen Informationsbedarf.“

Ärzte und Pflegepersonal müssen sich aber in erster Linie den Patienten widmen und können auf Fragen der Angehörigen oftmals zunächst nicht tiefer eingehen. Das Zentrale Patientenmanagement übernimmt hier als kompetenter Ansprechpartner die Aufgabe, Angehörige zeitnah über die nächsten Behandlungsschritte zu informieren und für alle administrativen wie auch persönlichen Fragen zur Verfügung zu stehen.

„Damit hat das Zentrale Patientenmanagement neben der Koordination der Behandlungsschritte auch eine wichtige psychologische Funktion“, so Elena Reichel weiter. Gleichzeitig erleichtere es auch für die zuweisenden Ärzte und Notdienste die Arbeit, einen festen Ansprechpartner zu haben.

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